Demonstration und Gegenproteste in Nürnberg: Polizei schreitet bei Sitzblockade ein

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Am Montagabend, dem 13. Juli 2026, fanden in der Nürnberger Innenstadt mehrere Demonstrationen statt. Die Polizei sorgte für einen weitgehend ordnungsgemäßen Ablauf der Versammlungen.

Demonstrationen in der Innenstadt

Etwa 50 Teilnehmer versammelten sich ab 18:30 Uhr an der Lorenzkirche unter dem Motto “Die Regierung muss weg! Neuwahlen jetzt!”. Zur gleichen Zeit starteten mehrere angemeldete Gegenproteste in der Nähe, die insgesamt bis zu 200 Personen umfassten.

Polizeieinsatz und Eskalation vermeiden

Gegen 19:40 Uhr bewegten sich die Teilnehmer der Hauptversammlung in einem Aufzug auf der angemeldeten Route. Teile der Gegenproteste folgten dem Aufzug ebenfalls. Um die verschiedenen politischen Lager voneinander zu trennen und einen geordneten Verlauf sicherzustellen, waren Polizeieinsatzkräfte vor Ort.

Zwischenfälle und Polizeimaßnahmen

Auf der Königstraße blockierten Teilnehmer des Gegenprotests die Strecke mit einer Sitzblockade. Die Einsatzleitung betrachtete dies als Versammlung und verordnete Beschränkungen. Mehrfache Aufforderungen, die Route freizugeben und den Protest anderweitig fortzuführen, wurden von mehreren Personen ignoriert. Diese mussten von Polizeibeamten entfernt werden, um den Aufzug fortsetzen zu können. Anschließend wurden Ermittlungen eingeleitet.

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Die Verantwortlichen beendeten die Versammlungen gegen 21:20 Uhr an der Lorenzkirche. Die Kriminalpolizei Nürnberg untersucht nun, ob weitere Verstöße im Zusammenhang mit den Demonstrationen vorgefallen sind. Die Einsatzkräfte umfassten unter anderem die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte, die Zentralen Einsatzdienste Mittelfranken, die Bayerische Bereitschaftspolizei, die Nürnberger Verkehrspolizei sowie die Kriminalpolizei Nürnberg.

Erstellt durch: Michael Sebald

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.