Am 1. Dezember wählte Die Linke Augsburg ihre Direktkandidaten für die Bundestagswahl in den Wahlkreisen Augsburg-Stadt und Augsburg-Land. Elisabeth Wiesholler, Studentin der Erziehungswissenschaft kurz vor dem Masterabschluss, tritt in Augsburg-Stadt an. Für Augsburg-Land wurde Markus Reinthaler nominiert, Fachkraft für Arbeitssicherheit und wohnhaft in Gablingen. Beide wollen soziale Gerechtigkeit ins Zentrum der politischen Debatte rücken.
Fokus auf bezahlbaren Wohnraum und Lebenshaltungskosten
Wiesholler betonte auf der Mitgliederversammlung die Bedeutung einer Mietenpolitik, die den Bedürfnissen der Menschen dient: „Seit Monaten sprechen wir an Haustüren mit den Menschen. Es zeigt sich immer wieder, dass die stark gestiegenen Mieten viele an ihre Belastungsgrenze bringen.“ Auch Reinthaler sieht den Wohnraum als zentrales Thema, insbesondere auf dem Land: „Steigende Lebenshaltungskosten betreffen nicht nur die Städte. Hinzu kommen auf dem Land mangelnde Verkehrsanbindungen und fehlende Arztpraxen.“ Beide Kandidaten kritisierten eine Politik, die ihrer Meinung nach Konzerne und Superreiche bevorzuge, anstatt die Lebensrealität der Mehrheit zu verbessern.
Ein Kampf für einen politischen Richtungswechsel
Die Linke will mit einem klaren Programm in den Bundestagswahlkampf ziehen: Die Bedürfnisse der Mehrheit sollen vor Profitinteressen stehen. Als einzige Partei, die keine Unternehmensspenden annimmt, betont sie ihre Unabhängigkeit und den Anspruch, die Alltagssorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen. „Wir kämpfen für einen grundlegenden Richtungswechsel in Wirtschaft und Politik,“ erklärten die Kandidaten unisono. Ziel sei es, soziale Gerechtigkeit, bezahlbaren Wohnraum und eine bessere Infrastruktur in den Mittelpunkt zu rücken.


