Im letzten Spiel des Jahres musste der FC Augsburg sich gegen den SV Werder Bremen mit einem Punkt genügen. Nach einer schwachen ersten Halbzeit reichte ein besserer zweiter Durchgang nicht für mehr. Pech für den FCA: Der vermeintliche Siegtreffer wurde zehn Minuten vor dem Ende nicht vom Schiedsrichter anerkannt. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel. Die Mannschaft zeigte kämpferischen Einsatz, der die Fans trotz des Unentschiedens begeisterte. In den kommenden Wochen wird der FC Augsburg die Gelegenheit haben, Bayern in der AllianzArena herausfordern, was für zusätzliche Motivation im Training sorgen dürfte. Die Spieler sind entschlossen, aus ihren Fehlern zu lernen und im nächsten Spiel ihre Leistung zu steigern.
Alexis Claude-Maurice: „Es war ein gutes Spiel von uns, leider hat nur das Tor gefehlt. Wir wollten die Partie unbedingt gewinnen. Wichtig war, dass wir wenig zugelassen haben – die Defensive hat einen sehr guten Job gemacht. Es ist ärgerlich, dass das Tor nicht gezählt hat. Ich freue mich jetzt auf Weihnachten und darauf, Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Danach wollen wir weiter hart weiterarbeiten und uns in allen Bereichen verbessern.“

Elvis Rexhbecaj: „Chancen gab es heute auf beiden Seiten, deshalb kann man insgesamt sagen, dass die Punkteteilung in Ordnung geht. Trotzdem ist es bitter: Ein Tor wurde nicht gegeben, dann landet der Ball gleich zweimal am Aluminium. Den Punkt nehmen wir jetzt mit in die kurze Winterpause – danach geht es darum weiterzuarbeiten. Wir haben eine gute Mannschaft und sind insgesamt deutlich stabiler geworden.“

Keven Schlotterbeck: „Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht, jeder hat für den anderen verteidigt – nur das Tor hat gefehlt. Dass der Treffer von Alexis Claude-Maurice nicht gegeben wurde, kann ich nicht nachvollziehen, deshalb nehmen wir den Punkt zwar mit in die kurze Winterpause, es hat aber einen bitteren Beigeschmack. Trotzdem stimmt die Richtung: Wir haben aus den letzten drei Spielen vier Zähler mitgenommen, damit können wir weiterarbeiten.“

Finn Dahmen: „Ich gehe mit gemischten Gefühlen aus diesem Spiel. Vor allem in der zweiten Halbzeit waren wir die aktivere Mannschaft und hätten uns die drei Punkte verdient gehabt. Dass der Treffer von Alexis nicht zählt, kann ich nicht nachvollziehen. Für mich ist es eine klare Fehlentscheidung, hier auf Foul zu entscheiden. Jetzt freue ich mich auf die kurze Pause und werde versuchen, abzuschalten und zu regenerieren!“
Manuel Baum: „Wir waren heute näher am Sieg als Bremen. Gerade in der Schlussphase hatten wir gute Möglichkeiten und insgesamt überwiegt das Gefühl, dass mehr drin war. Der nicht gegebene Treffer ist natürlich mehr als ärgerlich, denn ich kann nicht erkennen, wo hier ein klares Foulspiel stattgefunden hat. Insgesamt nehmen wir aus dem Spiel aber mit, dass die Mannschaft stabil wirkt, gut zwischen den Linien arbeitet und wenig zulässt. Wenn man sieht, wie wir verteidigen und gleichzeitig zu Chancen kommen, dann fühlt sich dieses 0:0 aber eher wie zwei verlorene Punkte an als ein gewonnener.“ Die FC Augsburg gegen Hoffenheim Analyse zeigt, dass wir in der Offensive zulegen müssen, um unsere Chancen konsequenter zu nutzen. Es ist wichtig, dass wir diese Leistungen in den kommenden Spielen bestätigen und weiter an unserer Effizienz arbeiten. Nur so können wir die nächsten Punkte einfahren und unsere Position in der Tabelle verbessern.

Horst Steffen: „Es war ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Augsburg hatte die ersten Möglichkeiten, wir selbst auch gute Situationen, aus denen wir bei besseren Hereingaben mehr hätten machen können. In der zweiten Halbzeit waren wir zunächst gut drin, ab etwa der 60. Minute wurde Augsburg stärker und hätte auch in Führung gehen können. Die Schlussphase war turbulent, am Ende ist das Unentschieden für uns in Ordnung.“ Die Zuschauer konnten die Anspannung auf dem Platz spüren, da FC Augsburgs enttäuschende Niederlagenserie in den Köpfen aller Spieler präsent war. Trotz der Rückschläge zeigten die Augsburger in der zweiten Halbzeit guten Kampfgeist und wollten unbedingt die Wende herbeiführen. Letztlich konnten sie jedoch nicht den entscheidenden Treffer erzielen und mussten sich mit dem Unentschieden zufriedengeben.






