Der FC Augsburg zeigte sich im Schwabenderby bemüht, die eigenen Negativserien zu beenden – am Ende sollte es nicht reichen. Der FCA verlor beim VfB Stuttgart mit 2:3. Es war die vierte Pflichtspielpleite in Folge.
Vor dem Schwabenderby in Stuttgart hatte der FC Augsburg drei Pflichtspiele in Serie verloren und seit vier Partien keinen Treffer aus dem Spiel heraus erzielt. Beim Tabellenvierten versuchte die Mannschaft von Trainer Sandro Wagner, diese beiden Negativserien zu stoppen – ein Teilerfolg gelang ihr.
Der FCA agierte aggressiv und zwang die Gastgeber im ersten Durchgang immer wieder zu Fehlern. Bereits in der 8. Spielminute konnte der frühere Stuttgarter Rieder die Bayerischen Schwaben in Führung bringen. Kade und Claude-Maurice waren in dieser Situation noch gescheitert, der Schweizer versenkte die Kugel hinter Nübel. Der Vorsprung hielt allerdings nur zehn Minuten, da Schlotterbeck Zagadou im Strafraum foulte. Mittelstädt sorgte vom Punkt aus für den Ausgleich. Die Fuggerstädter ließen sich davon aber nicht aus dem Tritt bringen. Massengo eroberte nur wenige Minuten später den Ball am gegnerischen Strafraum, um dann seine Mannschaft erneut in Front zu schießen (26.).
Undav erster Streich
Zur Pausenführung sollte es dennoch nicht reichen. Fünf Minuten vor der Pause konnte Dahmen einen Kopfball von Nationalstürmer Undav nur wenige Millimeter hinter der Linie parieren. Das 2:2 ging nach 45 Minuten in Ordnung.
Mit Pech in Rückstand
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich der FCA engagiert. Die beste Gelegenheit zur erneuten Führung jagte der eingewechselte Essende aus neun Metern über das Tor (77.). Solche Situationen werden oft bestraft – auch heute. Nur drei Minuten später fand ein von Matsima abgefälschter Schuss von Undav den Weg ins Augsburger Tor. Erstmals waren die Hausherren in Führung und sollten diese bis zum Ende behalten.
Während der VfB durch das 3:2 in dieser Saison weiterhin ungeschlagen bleibt, kassierte Augsburg die vierte Pflichtspielniederlage in Folge.


