Am 18. März wurde ein 58-jähriger Mann aus dem Landkreis Regensburg Opfer eines Betrugs durch einen sogenannten „falschen Bankmitarbeiter“. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt in diesem Fall.
Telefonbetrug durch falsche Bankmitarbeiter
Der Vorfall ereignete sich an einem Mittwochnachmittag, als der Mann von einer unbekannten Person telefonisch kontaktiert wurde. Diese gab sich als Mitarbeiter seiner Bank aus, wobei die auf seinem Telefon angezeigte Nummer scheinbar der seiner Bankfiliale entsprach. Der Anrufer forderte den Mann auf, „Updates“ an seiner Banking-App durchzuführen.
Hoher finanzieller Schaden
Dem Anruf folgend wurden mehrere Transaktionen auf dem Giro- und Kreditkartenkonto des Mannes durchgeführt, ohne dass dieser den genauen Inhalt der Aufträge kannte. Erst am Folgetag bemerkte er eine unautorisierte Abbuchung von 200 Euro und kontaktierte seine Bank. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein Schaden im mittleren vierstelligen Bereich entstanden, und der Kreditrahmen wurde unbefugt verändert. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
Polizei warnt vor Bankbetrug
Die Polizei gibt folgende Präventionstipps, um sich vor solchen Betrugsmaschen zu schützen:
- Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von vermeintlichen Bankmitarbeitern, insbesondere wenn Aufforderungen zur Änderung von Sicherheitseinstellungen oder App-Updates erfolgen.
- Geben Sie niemals TANs, PINs oder Passwörter am Telefon weiter. Banken fragen solche Daten niemals ab.
- Bei Zweifeln legen Sie auf und kontaktieren Sie Ihre Bank über die offiziellen Telefonnummern.
- Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen und informieren Sie die Bank sofort bei verdächtigen Transaktionen.





