Fataler Vorfall in Mauerstetten: 57-jährige Frau tot aufgefunden, 36-jähriger Tatverdächtiger in Haft

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Nachmittag des 15. Juni 2026 wurde in Mauerstetten eine 57-jährige deutsche Frau tot in ihrer Wohnung entdeckt. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.

Selbstanzeige führt zu Großeinsatz der Polizei

Der 36-jährige deutsche Tatverdächtige hatte am Vormittag des gleichen Tages in München die Polizei aufgesucht und gestanden, eine schwere Straftat in Mauerstetten begangen zu haben. Daraufhin wurde ein Großeinsatz der Polizei ins Leben gerufen. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren, die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren und die Kriminalpolizeiinspektion Kempten waren vor Ort, um die Wohnung der Frau zu durchsuchen und Spuren zu sichern. In ihrer Wohnung fand man die Frau schließlich tot auf.

Vorläufige Festnahme und Unterbringung in psychiatrischem Krankenhaus

Der Tatverdächtige, der aus dem familiären Umfeld der Frau stammt und bisher nicht polizeilich bekannt war, wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten stellte man ihn am 16. Juni 2026 dem Haftrichter beim Amtsgericht Kempten vor. Der Haftrichter ordnete die einstweilige Unterbringung des Verdächtigen in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

Ermittlungen zu Tathergang und Motiv

Die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren führt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Kempten die weiteren Ermittlungen durch, insbesondere hinsichtlich des Tathergangs und des Motivs.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.