Am Mittwochnachmittag, dem 4. Februar, kam es in einem Regionalzug von Frankfurt am Main nach Aschaffenburg zu einem Zwischenfall. Eine 29-jährige Deutsche schloss sich während der Fahrt auf der Höhe von Hanau in der Zugtoilette ein und verhielt sich auffällig, indem sie laut schrie und gegen die Tür trat.
Polizist greift ein
Ein mitreisender Polizeibeamter half dem Zugbegleiter, die Toilettentür zu öffnen. Nachdem die Tür geöffnet worden war, versuchte die Frau zu flüchten und attackierte den Polizisten körperlich. Die herbeigerufenen Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten die Frau bei der Einfahrt des Zuges im Aschaffenburger Hauptbahnhof.
Drogenfund und Alkohol
Nach der Festnahme durch die Bundespolizei wurde die Frau zu Boden gebracht und gefesselt. Bei ihrer Durchsuchung fanden die Beamten eine geringe Menge Amphetamin. Zudem war sie unter Alkoholeinfluss. Der beteiligte Polizist erlitt leichte Verletzungen, die jedoch keiner ärztlichen Behandlung bedurften.
Ermittlungen dauern an
Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an und entschied, die Frau auf freien Fuß zu setzen. Die Ermittlungen gegen sie wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz dauern an. Die Bundespolizeiinspektion Würzburg leitet die Untersuchung.




