Der FV Illertissen hat zum Abschluss der Regionalliga Bayern-Saison ein knappes 0:1 gegen die Würzburger Kickers hinnehmen müssen. In einer Partie ohne viele klare Torchancen entschied ein Foulelfmeter die Begegnung zugunsten der Gäste – es war zugleich die letzte Regionalliga-Partie von Schiedsrichter Elias Tiedeken. Trotz der Enttäuschung richtet sich der Blick der Illertisser nun auf das anstehende Highlight: das Totopokal-Finale am kommenden Samstag gegen die SpVgg Unterhaching.
Elfmeter als Schlüsselmoment – Illertissen vergibt beste Chance früh
Beide Mannschaften boten den Zuschauern im Vöhlinstadion technisch ordentlichen Fußball, doch zwingende Aktionen blieben auf beiden Seiten lange Mangelware. Die erste brenzlige Situation entwickelte sich in der 11. Minute, als Fabrice Montcheu gefährlich vors Illertisser Tor flankte – die Hintermannschaft um Keeper Markus Ponath blieb jedoch aufmerksam.
Die größte Chance der Gastgeber vergab Milos Cocic nach einem präzisen Zuspiel von Eliot Muteba in der 22. Minute. Frei vor dem Tor setzte der Mittelfeldspieler den Ball jedoch deutlich über die Latte. Auch Würzburg agierte offensiv nicht mit letzter Konsequenz, zeigte aber immer wieder spielerische Ansätze.
Nach der Pause erwischte Illertissen zunächst den besseren Start. Yannick Glessing scheiterte aus spitzem Winkel allein vor dem Würzburger Tor (47.). Kurz darauf dann die spielentscheidende Szene: Nach einer Ecke zerrte Liam Omore Gegenspieler Lado Akhalaia zu Boden – der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher zum 0:1 (53.).
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Fünf Wechsel, keine Wende – Konzentration auf das Pokalfinale
Trainer Holger Bachthaler schöpfte im Anschluss sein Wechselkontingent voll aus, brachte fünf frische Kräfte, doch der erhoffte Impuls blieb aus. Zwar zeigte das Heimteam Einsatz und Engagement, doch echte Durchschlagskraft fehlte an diesem Nachmittag.
Dennoch blicken Mannschaft und Fans zuversichtlich nach vorn. „Im Pokalendspiel zeigen wir, wie immer in den letzten Jahren, ein anderes Gesicht“, heißt es aus dem Umfeld des FVI – und mit dem Heimvorteil sowie der Finalerfahrung der vergangenen Jahre könnte der Traum vom Pokalsieg am kommenden Samstag (Anpfiff 17:30 Uhr) gegen die SpVgg Unterhaching Wirklichkeit werden.


