Grenzregion Passau: Umfangreiche Kontrollen gegen Betäubungsmittelkriminalität abgeschlossen
Bei einer länderübergreifenden Schwerpunktaktion zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität hat die Grenzpolizeiinspektion Passau vom 7. bis 9. September 2026 umfangreiche Kontrollen in der Grenzregion durchgeführt. Die Maßnahmen richteten sich insbesondere gegen grenzüberschreitenden Schmuggel und dienten zugleich dem Austausch von Erfahrungen im Erkennen von Schmuggelverstecken; insgesamt wurden 36 Strafanzeigen und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgenommen, 11 Fahndungstreffer erzielt und vier Haftbefehle vollzogen.
Beteiligung zahlreicher nationaler und internationaler Behörden
An der dreitägigen Aktion beteiligten sich neben Einsatzkräften der Grenzpolizeiinspektion Passau unter anderem Beamte des Schweizer Zolls, der Landespolizeidirektion Oberösterreich, der Polizeiinspektion Tumeltsham, der rumänischen Grenzpolizei und der belgischen Autobahnpolizei. Weiterhin waren die Polizei Sachsen, die Operative Fahndungseinheit des Polizeipräsidiums Rheinpfalz sowie die Hauptzollämter Landshut – Zollamt Passau und München – Zollamt Flughafen eingebunden. Ergänzt wurde das Einsatzaufgebot durch Grenzpolizei- und Fahndungskontrollgruppen des Polizeipräsidiums Niederbayern sowie der Polizeipräsidien Oberpfalz, Oberbayern Süd, Mittelfranken, Schwaben Südwest und durch das Bayerische Landeskriminalamt.
Im Verlauf der Kontrollen wurden unter anderem drei Fälle des Verdachts der Hehlerei mit gestohlenen Fahrzeugen festgestellt. Bei den drei entwendeten Autos fielen Unstimmigkeiten an den Fahrgestellnummern auf. Zudem wurde ein Fall des Verdachts der Geldwäsche aufgenommen; dabei stellten die Behörden eine Bargeldsumme im hohen fünfstelligen Eurobereich sicher.
Erfahrungsgewinn im Umgang mit professionellen Schmuggelverstecken
Ein besonderer Schwerpunkt der Maßnahme lag auf dem gemeinsamen Vorgehen gegen professionell angelegte Schmuggelverstecke in Fahrzeugen. Durch den länderübergreifenden Austausch konnten die eingesetzten Kräfte ihre Erfahrungen und Erkenntnisse hinsichtlich der Erkennung und Kontrolle entsprechender Fahrzeuge und Verstecke vertiefen.
Die Grenzregion Niederbayern wurde in der Mitteilung als ein wichtiger Knotenpunkt für den grenzüberschreitenden Waren- und Personenverkehr bezeichnet. Das Polizeipräsidium Niederbayern kündigte an, auch künftig gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern gezielte Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen zur Bekämpfung des grenzüberschreitenden Betäubungsmittelschmuggels durchzuführen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

