Das Staatliche Bauamt Augsburg erneuert in Zusammenarbeit mit der Stadt Neusäß die Staatsstraße 2032 sowie die nördliche Entlastungsstraße GA 561. Die dringend notwendige Maßnahme beginnt am Montag, 2. Juni 2025, und soll bis Freitag, 4. Juli 2025, abgeschlossen sein. Grund für die Bauarbeiten sind zunehmende Risse und ein allgemein schlechter Fahrbahnzustand, insbesondere an den vielbefahrenen Kreuzungen Lohwaldstraße und Titania.
„Zur Reduzierung der verkehrlichen Beeinträchtigungen wird die Maßnahme in zwei Bauabschnitte unterteilt“, so das Bauamt.
Zwei Bauphasen mit abschnittsweiser Vollsperrung
Die Sanierung erfolgt in zwei klar abgegrenzten Phasen:
Phase 1 (02.06. – 23.06.2025): Vollsperrung der Staatsstraße 2032 zwischen der Schmutterbrücke in Hammel und dem Freizeitbad Titania.

Phase 2 (23.06. – 04.07.2025): Sperrung des Bereichs vom Titania bis zum Kreisverkehr der Nord-Süd-Spange.

In beiden Abschnitten ist der Durchgangsverkehr nicht möglich – betroffen sind sowohl der allgemeine Verkehr als auch der Öffentliche Personennahverkehr. Anlieger müssen sich auf Einschränkungen bei der Erreichbarkeit einstellen. Auch das Freizeitbad Titania ist betroffen – es wird im Zeitraum vom 23. Juni bis 16. Juli ohnehin wegen Wartungsarbeiten geschlossen.
Umleitungen werden eingerichtet – Schulbusverkehr eingeschränkt
„Während der beiden Bauphasen ist eine abschnittweise Vollsperrung der Staatsstraße 2032 und der GA 561 für den Gesamtverkehr sowie eine Verlegung der Bedarfsumleitung U58a der Autobahn nötig“, erklärt Christof Geiger, Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt Augsburg. Die entsprechenden innerörtlichen Umleitungen und die Ersatzführung der Bedarfsumleitung werden rechtzeitig ausgeschildert.
Geiger räumt ein, dass die Maßnahme insbesondere den Schulbusverkehr belasten wird: „Das Staatliche Bauamt Augsburg ist sich darüber bewusst, dass es zu Einschränkungen vor allem beim Schulbusverkehr kommen wird.“ Der Zeitraum sei jedoch bewusst außerhalb der Sommerreisezeit und in enger Abstimmung mit der Stadt Neusäß, dem AVV und weiteren Behörden gewählt worden.
2,2 Kilometer Straße – Synergieeffekte durch gemeinsame Umsetzung
Insgesamt umfasst die Baumaßnahme eine Strecke von rund 2,2 Kilometern. Durch die koordinierte Planung zwischen Stadt und Staatlichem Bauamt sollen Synergien entstehen, die nicht nur Zeit, sondern auch Verkehrsbelastung reduzieren.
Mit der Sanierung wollen die Beteiligten nicht nur die Verkehrssicherheit erhöhen, sondern auch langfristig die Infrastruktur in einem stark genutzten Bereich sichern. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, auf die ausgeschilderten Umleitungen zu achten und mehr Zeit einzuplanen.





