Henkel stellt Preiserhöhungen in Aussicht

Der Vorstandschef des Düsseldorfer Persil- und Prilherstellers Henkel, Carsten Knobel, hat Preiserhöhungen infolge des Iran-Kriegs in Aussicht gestellt. „Wenn sich unsere Herstellkosten drastisch erhöhen, müssen wir diese Kosten weitergeben“, sagte Knobel dem „Handelsblatt“. „Ich habe aus der Vergangenheit gelernt: Es hilft nicht, mit Preiserhöhungen zu lang zu warten. Man kommt umso stärker unter Druck, je später man reagiert.“

Reinigungsmittel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Henkel selbst sei zwar kein energieintensives Unternehmen, „deswegen hat der Ölpreis weniger direkten Einfluss“, sagte Knobel. „Der Ölpreis trifft unsere Zulieferer und auch die Logistikunternehmen teilweise sehr stark. Diese geben einen Teil ihrer gestiegenen Kosten an uns weiter“, so Knobel. Zu den Zulieferern von Henkel gehört unter anderem der BASF-Konzern, der bereits angekündigt hatte, den Preis für Chemikalien wie etwa zur Waschmittelproduktion um 30 Prozent zu erhöhen.

Henkel macht eine Hälfte seines Umsatzes mit dem Konsumgütergeschäft rund um Marken wie Persil, Pril und Schwarzkopf. Die andere Hälfte des 20,5 Milliarden Euro großen Gesamtumsatzes kommt aus der Klebstoffsparte, in der Henkel vor allem industrielle Kunden beliefert.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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