Horrorunfall auf St2151 bei Sonnenried: Kind tot, fünf weitere Personen schwerst verletzt

Großeinsatz für die Rettungskräfte am Montagabend im Landkreis Schwandorf. Ein Autofahrer gerät im Kurvenbereich der St2151 zwischen Kemnath bei Fuhrn und dem Schwarzenfelder Ortsteil Sonnenried auf die Gegenfahrbahn und prallt frontal in den Gegenverkehr. Dort trifft er einen Skoda, besetzt mit einer Fahrerin und vier Kindern bzw. Jugendlichen. Eines der Kinder verstirbt noch an der Unglücksstelle, alle anderen Personen sind schwer bzw. schwerst verletzt.

Bild: vifogra

Als der Alarm bei den Rettungskräften am Montagabend (17.06.2024) eingeht, wissen sie noch nicht, was sie auf der St2151 zwischen Kemnath bei Fuhrn und dem Schwarzenfelder Ortsteil Sonnenried im oberpfälzischen Landkreis Schwandorf erwartet. Dort angekommen finden sie ein dramatisches Unfallbild vor. Zwei Autos sind frontal kollidiert und weisen massive Beschädigungen auf.

Insgesamt waren sechs Personen in den Fahrzeugen – zwei Erwachsene und vier Kinder bzw. Jugendliche. Der 31-jährige Unfallverursacher, sowie die Fahrerin des anderen Fahrzeugs, eines Skodas und drei der vier Kinder bzw. Jugendlichen, die sich bei ihr im Auto befanden, sind schwer bzw. schwerst verletzt. Das Leben eines Kindes, im Alter von sechs oder sieben Jahren, versuchen die Kräfte noch zu retten, haben aber aufgrund der massiven Verletzungen keine Chance – es stirbt noch an der Unglücksstelle. Alle anderen Verletzten kommen mit Rettungshubschraubern und Rettungswagen nach ersten medizinischen Maßnahmen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser.

„Das Schadensbild selber ist verheeend“, teil Markus Schmitt, Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Neunburg vorm Wald mit. Eine Extremsituation für die Retter. Hinzu kommt noch, wie Schmitt berichtet: „Die Belastung der Einsatzkräfte ist insbesondere psychisch sehr sehr hoch, weil auch die Familie in dem Skoda bekannt war bei Teilbereichen der Einsatzkräfte der Feuerwehr“.

Wie es zu dem Horrorunfall auf der Staatsstraße kommen konnte, ist derzeit noch ungeklärt. Zur Aufklärung hat die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen an die Unglücksstelle beoordert, welcher ein unfallanalytisches Gutachten anfertigen soll. Denn der aktuelle Sachstand ist laut Schmitt nur: „Wir wissen bloß, dass er ungebremst in den Gegenverkehr geprallt ist und haben keinerlei Bremsspuren feststellen können…Mehr wissen wir aktuell noch nicht.“

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