IG Metall kritisiert Reiches Strompreis-Prognose scharf

DTS Nachrichtenagentur
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Die IG Metall hat Äußerungen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zur Entwicklung der Strompreise scharf kritisiert. “Wenn die Strompreise tatsächlich erst im Laufe der 2030er-Jahre sinken – und dann auch nur allmählich -, dann läuft heute etwas gründlich schief”, sagte IG-Metall-Vize-Chef Jürgen Kerner der “Rheinischen Post” (Donnerstagausgabe).

Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

“Denn das würde bedeuten: Tausende gute Arbeitsplätze werden vernichtet sein und eine Vielzahl von Unternehmen werden nicht mehr existieren. Das wird den Industriestandort nachhaltig schwächen”, so Kerner. Dass die Wirtschaftsministerin diese Prognose so gelassen ausspreche, irritiere, denn sie trage die Verantwortung, sagte der Gewerkschafter.

Um wettbewerbsfähig zu sein, brauche die Industrie einen verlässlichen Strompreis in Höhe von fünf Cent pro Kilowattstunde. Und sie brauche diesen Strompreis unverzüglich. Der Industriestrompreis, wie er jetzt konstruiert sei, gehe an dem Bedarf der Industrie meilenweit vorbei. Die Ministerin müsse hier nacharbeiten.

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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.