Die Augsburger Panther mussten am Freitagabend zum ERC Ingolstadt, der aktuelle Topclub aus Oberbayern bewies sich dabei als eine Nummer zu groß für den AEV. Am Ende mussten sich die Schwaben verdient mit 1:4 geschlagen geben.
Nach der deutlichen 2:6-Heimpleite gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven unter der Woche bekamen es die Augsburger Panther am Freitag mit dem nächsten Hochkaräter zu tun. Wieder einmal sollte sich an diesem Abend zeigen, dass der AEV mit den Topclubs der Liga nicht mithalten kann.
Starke Ingolstädter bereiten Probleme
Von Beginn an stellten die Schanzer die Gäste aus Schwaben unter große Probleme. Das Direktspiel und die schnellen Kombinationen brachten das Tor von Strauss Mann ein ums andere Mal in Gefahr. Der AEV zeigte sich ein weiteres Mal zu harmlos, zu wenig effizient und zu ungenau. Wie es laufen kann, wenn man diese Tugenden mit auf das Eis bringt, bewiesen die Hausherren in der 11. Spielminute. Ingolstadt schaltete mit schnellem, punktgenauen Passspiel die Hintermannschaft der Panther aus, Pietta hatte keine große Mühe zur Führung einzuschieben.
Nicht den Hauch einer Chance
Auch nach dem ersten Seitenwechsel hatte Augsburgs Schlussmann alle Hände zu tun, knapp sieben Minuten warn gespielt, als auch er nichts mehr verhindern konnte. Erneut hatte eine schnelle Kombination für einen ERCI-Treffer gesorgt. Agostino durfte sich feiern lassen. Während die Panther sich so gut wie keine nennenswerte Torchance erarbeiteten konnten, biss das Team von der Donau weiter zu. Keating erhöhte auf 3:0 für Ingolstadt (37.).
Schemitsch zerstört den Shoutout
In diesem zehn Minuten-Takt ging es erst einmal weiter. Pietta konnte mit seinem zweiten Treffer weiter erhöhen. Besonders bitter: Augsburg kassierte dieses 0:4 in eigenem Powerplay. Spätestens jetzt war dem letzten Augsburg-Sympathisanten klar, mit Punkten wird es an der Donau nichts werden. Weil Schemitsch mit seinem siebten Saisontreffer sechs Sekunden vor dem Ende den Shoutout verhindern konnte, geht der AEV wenigstens mit einem kleinen Erfolgserlebnis aus der Partie.
Verlieren verboten
Nach dieser auch in der Höhe verdienten 1:4-Niederlage ist Schlusslicht Düsseldorf nach einem Punktgewinn gegen Straubing wieder bis auf zwei Zähler an die Fuggerstädter herangerückt. Für die Mannschaft von Larry Mitchtell heißt es deshalb am Sonntag (14 Uhr) zu Hause gegen die Löwen Frankfurt: Verlieren verboten.
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