Jugend forscht Regionalwettbewerb Augsburg 2025 – die Gewinner stehen fest

Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht und Jugend forscht junior stellten junge Talente erneut ihre Innovationskraft und Kreativität unter Beweis. In verschiedenen Fachgebieten traten die Teilnehmenden an, um ihre Projekte der Jury zu präsentieren und sich wertvolles Feedback einzuholen.

Die Platzierungen wurden dabei nicht automatisch vergeben, sondern ausschließlich bei herausragenden Leistungen verliehen. So kam es vor, dass in manchen Fachgebieten kein erster Platz vergeben wurde – ein klares Zeichen für die hohen Ansprüche des Wettbewerbs. Wer jedoch mit einem ersten Platz ausgezeichnet wurde, darf sich über den Titel als Regionalsieger*in freuen und hat sich damit für den Bayerischen Landeswettbewerb qualifiziert.

Besonders hervorzuheben sind einige beeindruckende Projekte: So überzeugten Paulina Hörmann, Sofia Zakirov und Magdalena Kern vom Maria-Ward-Gymnasium Augsburg mit ihrem Projekt „Das perfekte Wartezimmer“ und erhielten den 1. Preis im Bereich Arbeitswelt (Junior).

Zeitempfinden ist subjektiv und manchmal werden Minuten zu Stunden – zum Beispiel im Wartezimmer. Das wollten Paulina Hörmann, Sofia Zakirov und Magdalena Kern vom Maria-Ward-Gymnasium Augsburg ändern. Sie untersuchten, welche Einflüsse Zeit schneller verstreichen lässt. Dazu setzten die Schülerinnen Versuchspersonen unterschiedlichen Alters in einen Raum und ließen diese die Dauer einer Minute bzw. von fünf Minuten abschätzen. Die Probanden durften während dieser Zeit Musik hören, einen Dokumentarfilm ansehen oder verschiedene Aufgaben lösen. Erste Auswertungen lieferten unerwartete Erkenntnisse.

Auch Clara Kunze vom Deutschherren-Gymnasium Aichach wurde für ihre Arbeit zur Vogelbestimmung in der Biologie mit einem 1. Preis ausgezeichnet. In der Sparte Chemie glänzten Aurelian Ott vom Maria-Ward-Gymnasium Günzburg mit „Geheimtinte erforschen“ und Nicolas Biskup vom Jakob-Fugger-Gymnasium Augsburg mit „Kleine Gräte – großes Problem: Farbe bringt Licht ins Dunkel“, die jeweils mit einem 1. Platz geehrt wurden.

Neben den regulären Platzierungen vergab die Jury zahlreiche Sonderpreise, um besondere Leistungen oder innovative Ansätze zu honorieren. Beispielsweise wurde das Projekt „Space Balloon – Wir steigen auf, wir forschen!“ vom Bodensee-Gymnasium Lindau mit einem Umwelttechnik-Sonderpreis ausgezeichnet, während Tobias Prautzsch vom Simpert-Kraemer-Gymnasium Krumbach für seine Bodenforschung den Sonderpreis des VDI erhielt. Diese Anerkennungen unterstreichen die Vielfalt und Qualität der eingereichten Projekte und ermutigen die Teilnehmenden, ihre Forschungsarbeiten weiterzuentwickeln.

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