Justizministerin will Schiedsverfahrensrecht modernisieren

Das Bundesjustizministerium hat einen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Schiedsverfahrensrechts vorgelegt.

Stefanie Hubig (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Künftig sollen Videoverhandlungen und elektronische Schiedssprüche ausdrücklich zulässig sein, teilte das Haus von Ministerin Stefanie Hubig (SPD) am Dienstag mit. Zudem soll es möglich werden, vor mit Schiedssachen befassten staatlichen Gerichten englische Dokumente einzureichen und Verfahren auf Englisch zu führen. Die Veröffentlichung von schiedsrechtlichen Entscheidungen soll ebenfalls gefördert werden.

Hubig erklärte, Deutschland sei als Standort für schiedsgerichtliche Verfahren bereits gut aufgestellt, doch Gutes könne „immer noch besser“ werden. Man wolle den Justizstandort Deutschland stärken und das deutsche Schiedsverfahrensrecht modernisieren. Besonders wichtig sei es, die Transparenz von Schiedsverfahren zu erhöhen, denn Transparenz schaffe Akzeptanz.

Anzeige
DTS Nachrichtenagentur
DTS Nachrichtenagentur
Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

Meistgelesen

Augsburg: Schwerer Verkehrsunfall auf der B17 – Fahrer in Spezialklinik geflogen 

Kurz nach Mitternacht kam es am 12. März 2026...

Augsburg | Halid S. nach homophober Attacke zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt

Das Landgericht Augsburg hat im Prozess um einen brutalen...

65-jähriger bedroht Nachbarn in Ebrach und löst Polizeieinsatz aus

Am Donnerstagnachmittag löste ein 65-jähriger Mann in Ebrach, Landkreis...

DNA bestätigt Identität: Gefundene Überreste gehören vermisstem Feuerwehrmann aus Offingen

Mehr als anderthalb Jahre nach dem Unglück beim Hochwassereinsatz...

Polizeibericht Augsburg und Region vom 12.03.2026

Hier lesen Sie den Polizeibericht Augsburg und Region vom heute