Das Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß wird derzeit umfassend generalsaniert, um den Schülerinnen und Schülern ein modernes und vielfältiges Lernumfeld zu bieten. Anfang der Woche wurde das Richtfest zur Fertigstellung des Rohbaus und Daches der neuen Sporthalle mit Mensa gefeiert, was einen bedeutenden Fortschritt im Bauprozess darstellt.
Landrat Martin Sailer betonte bei der Hebauffeier auf dem Baustellengelände die Bedeutung dieser Bauarbeiten: „Wir betrachten die Maßnahmen am Gymnasium in Neusäß sowie alle weiteren Investitionen in unsere Bildungslandschaft als wertvolle Zukunftsinvestitionen für die nächste Generation.“ Das Richtfest ist Teil einer Reihe von Fortschritten im Bildungsbereich, zu denen auch der Neubau des Paul-Klee-Gymnasiums in Gersthofen gehört, das im Juli eingeweiht wurde.
Generalsanierung trotz Herausforderungen
Trotz eines Unwetterschadens, der die Arbeiten kurzzeitig verzögerte, liegt die Generalsanierung des Justus-von-Liebig-Gymnasiums im Zeitplan. Das Schulgebäude wurde bis auf die Tragkonstruktion entkernt und die alte Fassade zurückgebaut. Die Neuverkleidung und der Umbau erfolgen nach den neuesten energetischen Vorgaben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 65,7 Millionen Euro, wovon rund 24 Millionen Euro durch den Freistaat Bayern gefördert werden.
Ausweichquartier während der Bauarbeiten
Während der Sanierungsarbeiten wird der Altbestand der Beruflichen Schulen zusammen mit einer Containeranlage als Ausweichquartier genutzt. Die Inbetriebnahme des neu sanierten Gymnasiums ist für September 2025 geplant, während die Fertigstellung der neuen Sporthalle bis Ende 2025 angestrebt wird.


