MINDENHEIM. Die jüngste Kriminalitäts- und Sicherheitsanalyse für den Landkreis Unterallgäu zeigt eine positive Entwicklung. Im Rahmen des jährlichen Sicherheitsgesprächs zwischen dem Landratsamt Unterallgäu und dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, das am 07. Mai 2026 stattfand, wurden aktuelle Daten zur Kriminalitätslage erörtert.
Straftaten und Aufklärungsquote unter der Lupe
Polizeivizepräsident Michael Haber und Landrat Alex Eder diskutierten zusammen mit Vertretern der regionalen Polizeiinspektionen über die neuesten Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik. Die erfassten Straftaten gingen um 5,2 Prozent auf 3.848 zurück. Ein deutlicher Rückgang wurde insbesondere beim Wohnungseinbruchdiebstahl verzeichnet. Gleichzeitig kam es im Phänomenbereich des Callcenterbetrugs zu mehr Fällen, obwohl sich der Vermögensschaden reduzierte. Gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind die Straftaten erfreulicherweise um 15,2 Prozent zurückgegangen.
Verkehrssicherheit im Fokus
Während die Häufigkeit von Verkehrsunfällen leicht anstieg, konnte die Zahl der Personen mit schweren Verletzungen um 24,5 Prozent auf 120 reduziert werden. Auch die Verkehrstoten gingen um mehr als 44 Prozent zurück, von neun auf fünf Personen.
Konstruktives Sicherheitsgespräch
Landrat Alex Eder hob hervor, dass Sicherheit eine dauerhafte, gemeinsame Aufgabe darstellt, die auf vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landratsamt und Polizei setzt. Die enge Kooperation wurde als Schlüssel zur erfolgreichen Bewältigung zukünftiger sicherheitsrelevanter Herausforderungen gelobt.
Polizeivizepräsident Haber ergänzte: „Weniger Kriminalität und ein deutlicher Rückgang bei Verkehrsunfällen mit schwerverletzten und getöteten Menschen kennzeichnen die gute Sicherheitslage im Landkreis Unterallgäu im vergangenen Jahr.“

