Anlagebetrug in Krumbach: Zwei Festnahmen bei Geldübergabe
Ein 76 Jahre alter Mann aus dem Raum Krumbach wurde zwischen Anfang 2025 und September 2026 Opfer eines Anlagebetrugs. Unbekannte Täter hatten über das Internet und per Telefon Kontakt zu ihm aufgebaut und vorgetäuscht, seine Investitionen hätten hohe Gewinne erzielt. Nachdem der Mann mehrfach Geld überwiesen und wiederholt Bargeld an Abholer in der Nähe seiner Wohnung übergeben hatte, sollte er am 11. September 2026 erneut einen fünfstelligen Betrag übergeben.
Festnahme bei Übergabe
Wegen aufgetretener Unstimmigkeiten erstattete der 76-Jährige Anzeige bei der Polizeiinspektion Krumbach. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen. Bei der vereinbarten Geldübergabe am 11. September 2026 griffen Einsatzkräfte der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen mit Unterstützung weiterer Kräfte des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ein und nahmen einen 26-jährigen Abholer sowie dessen 18-jährigen Fahrer fest.
Ermittlungen und Haftbefehle
Gegen die beiden ukrainischen Tatverdächtigen wurden Ermittlungen wegen des Tatverdachts des versuchten banden- und gewerbsmäßigen Betrugs zum Nachteil des 76-jährigen Mannes eingeleitet. Am 12. September 2026 wurden die Männer dem Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen Haftbefehle, die umgehend vollzogen wurden. Anschließend brachten Behörden die Beschuldigten in verschiedene bayerische Justizvollzugsanstalten.
Die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen führt die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Tatabfolge seit Anfang 2025 und zur Höhe des entstandenen Schadens. Die derzeitige Schätzung geht von einem sechsstelligen Betrag aus. Die Ermittlungen stehen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Memmingen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

