Linke will weitergehende Regelungen bei Recht auf Reparatur

Das vom Bundeskabinett am Mittwoch auf den Weg gebrachte Recht auf Reparatur geht aus Sicht der Linken nicht weit genug.

Smartphone-Nutzerinnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

„Es bringt nichts, wenn es ein Recht auf Reparatur gibt, die Menschen es sich am Ende aber nicht leisten können“, sagte der Bundesgeschäftsführer der Linken, Janis Ehling, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). Geräte müssten so gebaut sein, dass sie sich überhaupt reparieren lassen. „Das funktioniert nur ohne Tricks, ohne teure Spezialteile und ohne künstliche Hürden. Wer ein Gerät kauft, muss auch Zugang zu Ersatzteilen, Software und Anleitungen haben.“ Ehling sagte: „Reparieren muss billiger sein als Neukauf.“

Dafür müsse aber Schluss sein „mit geplantem, künstlich herbeigeführtem Verschleiß“. Wenn Geräte so gebaut würden, dass sie kurz nach Ablauf der Garantiezeit kaputtgehen, dann sei das „kein Zufall, sondern kalkulierter Betrug“. Und das müsse bestraft werden, forderte Ehling.

Über den Entwurf für das Reparaturgesetz von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat das Kabinett am Mittwoch entschieden.

Anzeige
DTS Nachrichtenagentur
DTS Nachrichtenagentur
Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

Meistgelesen

Warnung vor tödlichen Vapes: Bayerisches LKA meldet Todesfälle durch synthetische Opioide

München, April 2026 – Das Bayerisches Landeskriminalamt (BLKA) hat...

Einbruch in Augsburger Firmengebäude: Werkzeuge im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen

Augsburg (ots) - Einbruchsserie in der Innenstadt: Mehrere Werkzeuge...

Polizeibericht Augsburg vom 24.03.2026

Hier lesen Sie den Polizeibericht Augsburg von heute

Vermisste Christine Braun: Polizei sucht nach Frau im Raum Dettelbach

Die vermisste Christine Braun verließ gegen 09:30 Uhr ihre...