Am Donnerstag kam es in der Münchner Innenstadt zu einem stundenlangen Einsatz der Feuerwehr, nachdem ein Lastwagen mit Sattelauflieger in der Falkenturmstraße ein Gerüst beschädigt hatte. Der Vorfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und umfangreichen Sicherungsmaßnahmen.
Der Unfall ereignete sich, als der Lkw beim Herausfahren aus der Falkenturmstraße auf die Maximilianstraße mit dem Heck an einem Baugerüst hängenblieb. Durch die Kollision wurden Teile des Gerüsts aus der Verankerung an der Fassade gerissen. Dabei gingen mehrere Scheiben des angrenzenden Gebäudes zu Bruch.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten zunächst die Gefahrenstelle und sperrten den betroffenen Bereich weiträumig ab. Um die Stabilität des Gerüsts zu prüfen und ein weiteres Abrutschen zu verhindern, wurden zwei Spanngurte durch die Fenster eines Büros mit dem Gebäude verbunden. In enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Gerüstbaufirma wurde das beschädigte Gerüst anschließend Stück für Stück abgebaut. Dabei kamen auch zwei Drehleitern der Feuerwehr zum Einsatz.
Die Arbeiten dauerten bis in den frühen Abend und konnten erst gegen 18.00 Uhr abgeschlossen werden. Erst danach wurden die Sperrungen aufgehoben.
Die Maximilianstraße, eine der bekanntesten Straßen Münchens, war während des Einsatzes zwischen der Marstallstraße und der Residenzstraße komplett gesperrt. Dies führte zu erheblichen Einschränkungen sowohl im Straßenverkehr als auch im Trambahnverkehr. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte von der Feuerwehr nicht beziffert werden.
Trotz der umfangreichen Maßnahmen gab es glücklicherweise keine Verletzten. Der Vorfall zeigt jedoch, wie schnell Bauarbeiten und Verkehr auf engem Raum zu gefährlichen Situationen führen können.


