Polizei registriert zahlreiche Verkehrsverstöße rund um Schulen in Mittelfranken
Bei verstärkten Kontrollen im Umfeld von Schulen haben die mittelfränkischen Polizeidienststellen in der ersten Schulwoche mehr als 700 Verkehrsverstöße festgestellt. Im Fokus der Kontrollen, die von Dienstag, 15. September, bis Freitag, 18. September 2026 stattfanden, standen Gurtanlegepflicht, die ordnungsgemäße Sicherung von Kindern sowie Geschwindigkeit und das Verhalten beim Halten und Parken in Schulnähe.
Viele Kinder nicht vorschriftsmäßig gesichert
Die Beamten zählten 104 Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht; in 52 Fällen waren Kinder nicht korrekt gesichert. Neben diesen festgestellten Verstößen gehörten auch Halt- und Parkverstöße sowie Geschwindigkeitsüberschreitungen zu den Beanstandungen.
Aktion wird fortgesetzt und Appelle an Verkehrsteilnehmer
Die Kontrollen finden im Rahmen der bayernweiten Aktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“ statt und werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Die Polizei rät Eltern, den Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern zu üben, bis diese ihn sicher selbstständig bewältigen können, und ausreichend Zeit beim Bringen mit dem Pkw einzuplanen, um Stress und Hektik zu vermeiden.
Das Polizeipräsidium Mittelfranken bittet alle Verkehrsteilnehmer, zur Sicherheit der Kinder beizutragen: Fahren Sie im Umfeld von Schulen besonders vorsichtig, halten Sie die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen ein und bleiben Sie bremsbereit, sobald Kinder in Sichtweite sind. Halten Sie Geh- und Radwege sowie Kreuzungen und Einmündungen frei, beachten Sie Haltverbote und parken Sie vor Schulen nicht in zweiter Reihe. Rechnen Sie an Bus- und Straßenbahnhaltestellen damit, dass Kinder unvermittelt auf die Fahrbahn treten. Lassen Sie Kinder nur an geeigneten und zulässigen Stellen ein- und aussteigen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

