Mit einem festlichen Finale ist das Mozartfest Augsburg 2026 am Sonntag erfolgreich zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Herzenssache“ lockte die Jubiläumsausgabe zahlreiche Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber in die Fuggerstadt. Den Schlusspunkt setzten Sir John Eliot Gardiner gemeinsam mit dem The Constellation Orchestra sowie Klarinettistin Nicola Boud in der restlos ausverkauften evangelischen Kirche St. Ulrich.
Die Veranstalter ziehen eine durchweg positive Bilanz. Nahezu sämtliche Konzerte waren ausgebucht, die Rückmeldungen von Publikum sowie den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern fielen ausgesprochen positiv aus. Damit bestätigte sich erneut das Erfolgskonzept des Festivals, das auf musikalische Spitzenqualität und außergewöhnliche Persönlichkeiten setzt.
Bewährtes Konzept trifft auf neue Ideen
Seit der Übernahme der künstlerischen Leitung durch Simon Pickel im Jahr 2017 verfolgt das Mozartfest konsequent den Anspruch, klassische Musik auf höchstem Niveau mit innovativen Programmideen zu verbinden. Auch in diesem Jahr reichte die Bandbreite von feinster Kammermusik über große Orchesterwerke bis hin zu Opernaufführungen, zeitgenössischen Interpretationen und genreübergreifenden Projekten.
Für die kommenden Jahre wollen die Verantwortlichen diesen Weg fortsetzen und gleichzeitig neue Akzente setzen. Neben international renommierten Künstlerinnen und Künstlern sollen künftig verstärkt experimentelle und intime Konzertformate ihren Platz im Programm finden. Ziel ist es, das Publikum weiterhin mit musikalischen Entdeckungen zu überraschen und die künstlerische Vielfalt des Festivals auszubauen.
Das nächste Mozartfest Augsburg ist für Juni 2027 nach den Pfingstferien geplant.
Weihnachtskonzert mit Händels „Messiah“
Bereits in diesem Jahr dürfen sich Freunde klassischer Musik auf ein weiteres Highlight freuen. Am 10. Dezember gastieren der RIAS Kammerchor Berlin und die Akademie für Alte Musik Berlin in der Kirche St. Anna. Unter der Leitung von Justin Doyle präsentieren die Ensembles Georg Friedrich Händels berühmtes Oratorium „Messiah“ und sorgen damit für festliche Adventsstimmung. Karten für das Weihnachtskonzert sind bereits erhältlich.

