München | Rettungshubschrauber rettet Mann aus der Isar

Am Mittag hat die Besatzung des Rettungshubschraubers „Christoph 1“ einen in der Isar treibenden 24-Jährigen gerettet.

Die H 145 ist einer der modernsten Hubschrauber weltweit und damit die ideale Unterstützung bei der schnellen und sicheren Notfallversorgung. | Bild christoph-1.de

Mitarbeitende eines Vermessungstrupps war auf Höhe der Luitpoldbrücke ein in der derzeit reißenden Isar treibende Person aufgefallen. Sofort alarmierten sie die Feuerwehr. Wie bei dem Alarmstichwort „Person in Wassernot“ üblich, rückte ein Großaufgebot der Feuerwehr zur Isar aus. Die unterschiedlichen Einheiten besetzten, wie in einem Wasserrettungskonzept vorgeben, vordefinierte Punkte und die flussabwärts liegenden Brücken. Außerdem stiegen der Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber auf.

Die Besatzung des „Christoph 1“ machte den Verunglückten oberhalb der John-F.-Kennedy-Brücke an einem Ast klammernd aus. Sofort wurde der an Bord befindliche Notfallsanitäter zum jungen Mann abgelassen. Dieser konnte den Ertrinkenden in letzter Sekunde greifen und an sich fixieren.

An Land wurde der entkräftete und unterkühlte Mann untersucht und anschließend in eine Klinik gebracht. Unter welchen Umständen er in die Isar gelangt war, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

 

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