Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. hat am Bahnhof in Marktredwitz in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben Oberpfalz und der Grenzpolizeigruppe Waldsassen einen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Dabei beschlagnahmten die Beamten eine größere Menge an Heroin sowie geringe Mengen an Kokain. Der verdächtige Rauschgifthändler wurde in Haft genommen.
Festnahme nach Hinweis der Bundespolizei
Am 12. Februar 2026 wurde am Bahnhof in Marktredwitz ein 35-jähriger Iraner durch Kräfte der Grenzpolizeigruppe Waldsassen festgenommen. Der Mann war bereits zuvor ins Visier der Ermittler der Kriminalpolizei Weiden i.d.OPf. geraten, nachdem ein Hinweis von der Bundespolizei eingegangen war. Es bestand der Verdacht, dass er größere Mengen Heroin und Kokain aus Norddeutschland beschaffte und diese im Raum Weiden i.d.OPf. veräußerte.
Erkenntnisse führen zur erfolgreichen Festnahme
Am Donnerstag, den 12. Februar, beobachteten die Ermittler, dass der 35-jährige Iraner von Weiden i.d.OPf. nach Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) reiste. Die bisherigen Ermittlungen deuteten darauf hin, dass der Tatverdächtige in Halle Drogen erwerben und diese mit dem Zug nach Weiden i.d.OPf. transportieren würde. Während seines Umstiegs in Marktredwitz griffen die Einsatzkräfte zu und nahmen den Mann vorläufig fest.
Drogenfund bei Durchsuchung
Bei der Durchsuchung des 35-Jährigen in der Dienststelle der Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. fanden die Beamten sechs Folienplomben in seiner Unterhose versteckt. Fünf Plomben enthielten Heroin in einer Gesamtmenge von etwa 20 Gramm, und eine Plombe eine geringe Menge Kokain.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Weiden i.d.OPf. wurde der Verdächtige am Freitagvormittag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Weiden i.d.OPf. vorgeführt. Der Richter erließ einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des illegalen Handels mit Heroin und Kokain. Der Iraner wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Weiden i.d.OPf. sind noch nicht abgeschlossen. Die beschlagnahmten Beweismittel müssen noch spurentechnisch untersucht und ausgewertet werden.


