Taskforce Bahnhofsviertel: Neues Maßnahmenpaket für sichereren Nußbaumpark
Die Taskforce Bahnhofsviertel hat ein Maßnahmenpaket entwickelt, das zur Verbesserung der Sicherheit und Sauberkeit im Nußbaumpark beitragen soll. Dieses wird dem Stadtrat vorgestellt und basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz, der bereits im Alten Botanischen Garten und im südlichen Bahnhofsviertel erfolgreich war. Verschiedene städtische Referate und die Münchner Polizei arbeiten dabei eng mit Vertretern des Viertels zusammen.
Umgestaltung und Sportangebote im Nußbaumpark
Der Bereich Gartenbau des Baureferats schlägt eine grundlegende Umgestaltung des Nußbaumparks vor, um ihn zugänglicher zu machen. Geplante Maßnahmen sind Entfernung der alten Zäune und der Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern. Neue Zugänge von der Nußbaum- und Ziemssenstraße sind ebenfalls vorgesehen.
Sportangebote sollen den Park beleben: Ein Streetballbereich und ein Fitnessbereich für verschiedene Altersgruppen sind geplant.
Soziale Initiativen und Sicherheitsmaßnahmen
Das Allparteiliche Konfliktmanagement (AKIM) arbeitet mit dem Netzwerk Nußbaumpark an sozialen Strukturen. Zwei Bürgerdialoge haben wertvolle Impulse geliefert. Mitarbeitende von AKIM stehen regelmäßig für Gespräche im Park zur Verfügung. Eine neue, von der Stadt mitfinanzierte Diakonstelle wird geschaffen.
Die Taskforce hat zudem eine bessere Beleuchtung, häufigere Reinigungen, einen Spritzenabwurfbehälter und einen Foodtruck eingerichtet. Der Kommunale Außendienst (KAD) und die Polizei sind regelmäßig vor Ort, um für Sicherheit zu sorgen.
Erhöhte Polizeipräsenz und technologische Unterstützung
Um den Nußbaumpark und dessen Umgebung sicherer zu machen, wird die Polizei die Präsenz erhöhen. Geplant sind Schwerpunktkontrollen und der Einsatz moderner Videoüberwachung. Bereits bewährte mobile Videotürme werden ebenfalls eingesetzt, um präventiv zu wirken und im Ernstfall Ermittlungsansätze zu liefern.
Der Oberbürgermeister Dominik Krause lobt die Taskforce als Erfolgskonzept, das bereits die Lage im Alten Botanischen Garten beruhigen konnte. Polizeipräsident Thomas Hampel betont die Bedeutung der Maßnahmen für das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung: „Die Menschen sollen hier nicht nur sicher sein, sondern sich auch überall in München sicher fühlen.“

