Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat nun Mordanklage gegen den Vater des sechsjährigen Jungen erhoben, der im August 2022 tot in der Kitzbüheler Ache gefunden wurde. Zusätzlich wird der 39-Jährige wegen des Verdachts der Vortäuschung einer strafbaren Handlung angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in einer Erklärung mitteilte. Ein Gerichtstermin wurde noch nicht festgesetzt.

Nachdem ursprünglich angenommen wurde, dass der Vater Opfer eines Raubüberfalls wurde, hat sich die Untersuchung im Fall des sechsjährigen Jungen, der im August 2022 tot in der Kitzbüheler Ache gefunden wurde, in eine andere Richtung entwickelt. Monatelange intensive Ermittlungen führten zu keiner heißen Spur des angeblichen Räubers. Stattdessen geriet der 39-jährige Deutsche ins Visier der Behörden und wurde schließlich am 27. Februar 2023 festgenommen.
Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat nun Mordanklage gegen den Vater erhoben. Dem Mann wird vorgeworfen, den Jungen getötet und den Raubüberfall vorgetäuscht zu haben. Konkrete Ermittlungsergebnisse belasten ihn schwer.

