Parteilose Verwaltungsexpertin Susanne Olita will Erste Bürgermeisterin von Gersthofen werden

Susanne Olita, geb. Hafner, gibt offiziell ihre Kandidatur für das Amt der Ersten Bürgermeisterin in Gersthofen bekannt. Die 44-jährige Verwaltungsexpertin will am 8. März 2026 parteilos und unabhängig antreten. Ihre tiefe Verwurzelung in der Stadt und ihre langjährige Erfahrung in der Verwaltung sollen ihr dabei helfen, die Gersthofer Bürgerinnen und Bürger zu überzeugen.

Verwaltungsexpertise trifft auf Gersthofer Herz

Aufgewachsen in Edenbergen, heute wohnhaft in Rettenbergen, ist Susanne Olita ein echtes Gersthofer Urgestein. Nach ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten und Weiterbildung zur Verwaltungsfachwirtin durchlief sie zahlreiche Stationen innerhalb der Stadtverwaltung und übernahm dabei Personalverantwortung für bis zu 100 Mitarbeitende. Derzeit leitet sie das Büro des Ersten Bürgermeisters Michael Wörle und ist für das fachbereichsübergreifende Projektmanagement zuständig.

Doch nicht nur ihre beruflichen Qualifikationen machen Olita aus. „Ich stehe für einen Stil, der von der Basis kommt“, betont die Kandidatin. „Ich bin in der Verwaltung gewachsen, packe mit an und bin alles andere als eine Theoretikerin. Denn ich bin vor allem auch selbst Bürgerin unserer Stadt Gersthofen, Mutter, Ehefrau, Tochter, Schwester, Kollegin und Freundin.“ Ziel sei es, Verwaltung und Kommunalpolitik transparent und nachvollziehbar zu gestalten.

Engagement weit über den Beruf hinaus

Auch abseits des Rathauses ist Olita seit Jahrzehnten aktiv: Seit über 25 Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich beim CSC Batzenhofen-Hirblingen als Übungsleiterin in der Abteilung Ski und Wandern. Fairness, Teamgeist und eine klare Kommunikation seien ihr in allen Bereichen wichtig, erklärt sie: „Ich verstecke mich nicht hinter dem Schreibtisch – nicht in den vergangenen über 25 Jahren und auch nicht in Zukunft. Ich bin nah dran an den Themen, an den Menschen und an den Herausforderungen unserer Stadt.“

Ihre Mischung aus beruflichem Ehrgeiz und diplomatischem Geschick sieht Olita als Stärke: „Wenn man erfolgreich viele verschiedene Bedürfnisse unter einen Hut bekommen möchte, muss man in Diskussionen fair, aber klar bleiben. Dafür stehe ich. Und darum kann Gersthofen sich auf mich verlassen.“

Parteiunabhängigkeit als bewusstes Signal

Die Entscheidung, als unabhängige Kandidatin anzutreten, sei eine bewusste gewesen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir in Gersthofen kein Parteibuch brauchen, welches uns eine Richtung vorgibt, sondern eine neutrale und vor allem unvoreingenommene Grundeinstellung“, erklärt Olita. So könne sie Strategien entwickeln, die exakt auf die Bedürfnisse der Stadt zugeschnitten sind.

Durch ihre Erfahrungen an der Seite ihres Ehemanns, einem Gersthofer Stadtrat, hat Olita die kommunalpolitischen Prozesse über mehr als ein Jahrzehnt hinweg genau beobachtet. Ihre Schlussfolgerung: „Politik mit wirklichen Mehrwerten für Bürgerinnen und Bürger kann man am besten ohne Befindlich- oder Abhängigkeiten machen.“

Gleichzeitig betont Olita ihre Gesprächsbereitschaft gegenüber allen Parteien, Fraktionen und Stadtratsmitgliedern: „Ich freue mich, wenn wir es schaffen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Um dieses ‚Gemeinsam‘ soll es in meiner Amtszeit gehen!“

 

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