In den Landkreisen Erding, Freising und Ebersberg fand eine großangelegte Polizeirazzia gegen Kinder- und Jugendpornografie statt. Unter der Leitung der Kriminalpolizeiinspektion Erding wurden unter strenger Geheimhaltung in den Abendstunden bis in die Nacht mehrere Wohnungen durchsucht.
Erfolgreiche Sicherstellung von Beweismaterial
Am 25. Februar 2026 durchsuchten etwa 30 Beamte und Beamtinnen der Kriminalpolizeiinspektion Erding mit Unterstützung der Zentralen Dienste Erding insgesamt 13 Wohnungen von männlichen Tatverdächtigen im Alter von 15 bis 56 Jahren. Es wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, darunter zahlreiche Datenträger, PCs, Tablets und Mobilfunkgeräte. In einem der durchsuchten Objekte wurde zudem eine geringe Menge Kokain gefunden. Die 151 sichergestellten Datenträger stehen nun zur intensiven Untersuchung an, die aufgrund der Datenmenge einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Dringender Appell der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei gibt wichtige Hinweise an die Bevölkerung:
- Wer kinderpornografische Inhalte im Internet entdeckt, sollte dies unverzüglich der zuständigen Polizeidienststelle melden. Die exakte Internetadresse hilft bei der Weiterleitung.
- In sozialen Netzwerken gefundene Kinderpornografie sollte ebenfalls mit Link und, falls möglich, Profilnamen des Verbreiters an die Polizei gemeldet werden.
- Sollten in Chats kinderpornografische Inhalte auftauchen, sind WHOIS-Abfragen des Absenders sowie Chatprotokolle an die örtliche Polizeidienststelle weiterzugeben.
- Eltern wird dringend geraten, mit ihren Kindern über illegale und jugendgefährdende Inhalte zu sprechen, um sie zu sensibilisieren und ihnen angemessene Reaktionsmöglichkeiten zu bieten.
Weitere Informationen stellt die Internetseite polizei-beratung.de zur Verfügung.

