Polizei trennt Demonstrationen und Gegenproteste in Nürnberg erfolgreich

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Am Montagabend, dem 1. Juni 2026, fanden in Nürnberg mehrere Demonstrationen statt. Die Polizei sorgte überwiegend für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltungen.

Demonstrationen und Gegenproteste in der Nürnberger Innenstadt

Ab 18:30 Uhr versammelten sich rund 50 Personen am Jakobsplatz unter dem Motto „Für die Wahrung der Versammlungs- und Pressefreiheit“. Gleichzeitig starteten in der Nähe mehrere angemeldete Gegenproteste mit insgesamt etwa 150 Teilnehmern. Um die Gruppen politisch unterschiedlicher Lager zu trennen, errichtete die Polizei Sperrgitter an mehreren Orten.

Sitzblockaden stören den Demonstrationsverlauf

Nach der Auftaktkundgebung setzte sich die erste Gruppe zu einem Aufzug durch die Innenstadt und den Stadtteil Himpfelshof in Bewegung. Währenddessen bildeten kleinere Gruppen des Gegenprotests Sitzblockaden, die meistens umgangen werden konnten. In einem Fall war dies nicht möglich, was dazu führte, dass die Aktion von der Einsatzleitung eingeschränkt werden musste. Mehrfach forderten die Beamten die Demonstranten auf, die Strecke freizumachen und ihren Protest an einer anderen Stelle fortzusetzen. Einige Teilnehmer kamen dieser Aufforderung nicht nach, weshalb sie letztlich von Polizeibeamten weggetragen wurden. Im Anschluss wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen

Gegen 21:10 Uhr endeten die Versammlungen. Die Nürnberger Kriminalpolizei untersucht nun, ob weitere Verstöße im Zusammenhang mit den Demonstrationen begangen wurden, und führt die Ermittlungen zu den vorliegenden Straftaten weiter. Im Einsatz waren Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte, Einheiten der Zentralen Einsatzdienste Mittelfranken, der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie der Nürnberger Verkehrspolizei und Kriminalpolizei.

- Anzeige -

Erstellt durch: Marc Siegl

Diesen Artikel teilen
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.