Am Donnerstagabend erlebte die Nürnberger Innenstadt einen dramatischen Moment, als Auszubildende der Polizei einen bewaffneten Mann überwältigten. Der Vorfall ereignete sich gegen 22:30 Uhr in der Breiten Gasse, als ein Mann unvermittelt mit einer Schreckschusswaffe auf eine Gruppe von Beamten schoss. Dabei erlitten drei Beamte leichte Verletzungen.
Verfolgungsjagd durch die Breiten Gasse
Die alarmierten Beamten bemerkten den Tatverdächtigen, als dieser eine schwarze Pistole aus seiner Tasche zog. Da sie zunächst nicht sicher waren, ob es sich um eine scharfe Schusswaffe handelte, alarmierten sie umgehend den Polizeinotruf und nahmen die Verfolgung auf. Der Mann versuchte zu flüchten, drehte sich jedoch mitten in der Verfolgungsjagd um und schoss in Richtung der Beamten. Erst später stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte.
Schnelle Festnahme und Sicherstellung der Waffe
Dank des schnellen Eingreifens der Polizei, darunter auch des Unterstützungskommandos (USK) Mittelfranken, konnte der 23-jährige deutsche Staatsangehörige schnell überwältigt werden. Neben der Schreckschusswaffe führte er ein Messer sowie Dopingmittel mit sich. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Mann in Polizeigewahrsam genommen.
Ermittlungen und rechtliche Konsequenzen
Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der 23-Jährige steht im Verdacht der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Er muss sich nun vor Gericht verantworten.
Erstellt durch: Alexander Greil

