OERLENBACH, LKR. BAD KISSINGEN. Am Samstag, den 14. März, trainierten Rettungsdienst und Polizei im Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei zusammen, um besser auf Anschlagsszenarien vorbereitet zu sein. Der bayerische Innenstaatssekretär Sandro Kirchner informierte sich direkt vor Ort über den Ablauf der Übung.
Auto fährt in Menschenmenge: Realistisch dargestelltes Szenario
In dem nachgestellten Szenario fuhr ein Auto unvermittelt in eine Menschenmenge und konfrontierte die Einsatzkräfte von Beginn an mit herausfordernden Bedingungen. Die Übung umfasste circa 120 Statisten, die entweder mit schweren Verletzungen versehen oder mit spezifischen Rollen ausgestattet waren. Rund 160 Teilnehmer aus Polizei und Rettungsdienst arbeiteten zusammen, um die komplexe Lage zu bewältigen. Vorrangig war dabei die Versorgung und Betreuung der Verletzten durch den Rettungsdienst sowie deren Übergabe an die Polizei. Zudem wurden kritische Strukturen zur Einsatzbewältigung aufgebaut. Kriminaltechnische Teams sicherten etwa 140 Spuren am Ort des Geschehens.
Positive Bilanz des Polizeivizepräsidenten
Holger Baumbach, Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Unterfranken, bewertete die Übung positiv: „Der Weg zur erfolgreichen Bewältigung von komplexen Lagen beginnt weit vor dem Einsatz. Er beginnt mit Begegnungen, fachlichem Austausch und gemeinsamem Training. Mit den Erkenntnissen aus der heutigen Übung können wir den gemeinsamen Erfahrungsschatz weiter anreichern, um auch künftig die bestmögliche Sicherheit für die Menschen in der Region zu gewährleisten!“





