Polizei verschärft Kontrollen bei Stau: Schwerpunktaktionen an A8 und A93 im Landkreis Rosenheim
Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd wird am Samstag, 8. August 2026, seine Kontrollen zur Durchsetzung der seit August 2025 bestehenden Durchfahrtsverbote bei Staulagen an den Autobahnen A8 und A93 im Landkreis Rosenheim verstärken. Hintergrund ist die laufende Ferienreisezeit und das damit erhöhte Verkehrsaufkommen; die Schwerpunktaktion dient der Überwachung von Ausweichverkehren auf das nachgelagerte Straßennetz.
Hintergrund der Regelung
Das Landratsamt Rosenheim hatte im August 2025 als erste Behörde bundesweit eine verkehrsrechtliche Anordnung erlassen, die bei Staulagen an Freitagen, Samstagen, Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen bestimmte Ausweichrouten im nachgelagerten Netz sperrt. Ziel ist es, staubedingte Ausweichverkehre von Nebenstraßen fernzuhalten. Inzwischen haben sich auch die Landratsämter Berchtesgadener Land und Miesbach mit ähnlichen Anordnungen angeschlossen.
Vorgehen der Polizei und mögliche Sanktionen
Die Polizei überwacht die Einhaltung der Regelungen lageangepasst und brennpunktorientiert. „Dabei verfolgen wir grundsätzlich einen präventiven Ansatz. Das heißt, wir schicken Fahrzeuge noch vor Passieren der Durchfahrtsverbote auf die Autobahn zurück. Damit wird das nachfolgende Straßennetz entlastet“, sagte Polizeivizepräsident Michael Siefener. In den vergangenen Monaten seien bereits mehrere tausend Verkehrsteilnehmer auf die Autobahn zurückgeleitet worden. Sollten Fahrzeuge bereits im Bereich der Durchfahrtsverbote festgestellt werden, drohe „ein Verwarnungsgeld in Höhe von mindestens 55 Euro“, so Siefener weiter.
Für die Schwerpunktkontrolle am zweiten Feriensamstag werden die Polizeidienststellen im südlichen Oberbayern von zusätzlichen Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Das Polizeipräsidium appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die bestehenden Durchfahrtsverbote bei Staulagen zu beachten und die Autobahn ohne berechtigtes Interesse nicht zu verlassen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

