Quecksilberverdacht in DHL-Depot in Mecklenburg-Vorpommern

DTS Nachrichtenagentur
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In einem DHL-Depot in Leizen in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Gefahrstoff entdeckt worden, bei dem es sich möglicherweise um Quecksilber handelt. Das berichten der “Nordkurier” und die “Bild” übereinstimmend. Die Polizei bestätigte demnach, dass das Depot abgesperrt wurde und ein Großeinsatz läuft. Ein Mitarbeiter klagte über Unwohlsein, was zur Evakuierung des Standorts führte.

Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der Gefahrgutzug untersuchte das Gelände sowie das betroffene Zustellfahrzeug. Bereits in der vergangenen Woche hatte es einen ähnlichen Vorfall in Neustadt-Glewe gegeben, bei dem zwei Frauen durch Quecksilber vergiftet wurden. Die Polizei ermittelt in diesem Zusammenhang wegen eines versuchten Verbrechens.

Es besteht die Befürchtung, dass weitere kontaminierte Pakete im Postnetz vorhanden sind. Die Ermittlungen konzentrieren sich den Berichten zufolge auf den unerlaubten Umgang mit gefährlichen Stoffen und versuchte gefährliche Körperverletzung. Spezialkräfte sind vor Ort, um die Lage zu klären.

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