Scheitelpunkt an der Donau erst morgen erwartet – Zahlreiche Einschränkungen im Donau-Ries

Der Scheitelpunkt an der Donau wird im Donau-Ries erst am Montag erwartet, dennoch ist jetzt schon klar, dass es zahlreiche Einschränkungen geben wird.

Foto: Dominik Mesch

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landkreis Donau-Ries bittet von Hochwasser Betroffene das Betreten von vollgelaufenen Räumen in tiefergelegenen Stockwerken zu vermeiden. Insbesondere lauern hier Gefahren durch starke Strömungen, elektrischen Strom sowie die Schwierigkeit Türen und Fenster nicht mehr öffnen zu können. Hinweise zum Umgang mit elektrischen Anlagen bei Hochwasser finden Sie hier: www.lvn.de/hochwasser.

Bürgertelefon bleibt heute Nacht rund um die Uhr aktiv.

Nachdem der Scheitelpunkt für das Donauhochwasser im Laufe des morgigen Montag erwartet wird, bleibt das Bürgertelefon auch nachts durchgehend erreichbar. Dieses kann unter 0906 74 jederzeit kontaktiert werden.

Einzelne Bushaltestellen können nicht angefahren werden – Bereich der Firma Egenberger wird nicht bedient

Die aktuelle Hochwasserlage führt auch zu teilweise nicht mehr anfahrbaren Bushaltestellen. Die mit der Schülerbeförderung beauftragten Busunternehmen können Schülerinnen und Schüler von betroffenen Haltestellen sowie bei gesperrten Straßen daher teilweise nicht zu den Schulen transportieren. Im Zuständigkeitsbereich der Firma Egenberger (Insbesondere im südlichen Landkreis in den Bereichen Rain, Münster, Holzheim, Marxheim) kann die Schülerbeförderung am Montagvormittag nicht aufrechterhalten werden. Im Laufe des Montags soll versucht werden die Schülerbeförderung nach Lage wieder zu gewährleisten. Eltern von Schulkindern werden darum gebeten die Bushaltestellen und Straßensperrungen im Blick zu behalten und erforderlichenfalls eine andere Bushaltestelle aufzusuchen, ihr Kind eigenständig zur Schule zu befördern oder in eigener Verantwortung vom Unterrichtsbesuch
abzusehen. Im Einzelfall können auch Verspätungen nicht ausgeschlossen werden.

https://presse-augsburg.de/damm-durchweicht-mehrere-orte-im-donau-ries-muessen-sofort-evakuiert-werden/951984/

Landratsamt für Dienstbetrieb zum Teil nur eingeschränkt erreichbar

Aufgrund der weiter anhaltenden Hochwassersituation mit dem ausgerufenen Katastrophenfall sind im Landratsamt Donau-Ries sowohl räumliche als auch personelle Kapazitäten gebunden. Aus diesem Grund bitten wir um Verständnis, dass einzelne Fachbereiche teilweise nur eingeschränkt erreichbar sind.

Die Waffenbehörde im Landratsamt bleibt voraussichtlich mindestens bis einschließlich Dienstag, 04.06. für den Parteiverkehr vollständig geschlossen, da deren Räumlichkeiten für die Führungsgruppe Katastrophenschutz benötigt werden.
Alle aktuellen Informationen finden Sie immer unter www.donau-ries.de/hochwasser.

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