Scheunenbrand in Münsing: Ermittlungen zur Brandursache laufen

Am späten Sonntagabend, den 8. März 2026, geriet eine Scheune im Gemeindeteil Schwabbruck, Münsing, in Vollbrand. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Weilheim übernommen.

Zeugen alarmieren Rettungskräfte

Zeugen bemerkten das Feuer um kurz vor Mitternacht und informierten unverzüglich über den Notruf die Integrierte Leitstelle in Weilheim. Diese alarmierte umgehend die Rettungs- und Einsatzkräfte. Bei Eintreffen der regionalen Feuerwehren und der Streifenbesatzungen der Polizeiinspektionen Wolfratshausen und Geretsried stand die Scheune bereits vollständig in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf ein angrenzendes Wohnhaus verhindert werden. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden und es waren über 110 Feuerwehrkräfte im Einsatz. 

Keine Verletzten, erheblicher Sachschaden

Glücklicherweise wurden bei dem Brand keine Personen verletzt und es bestand keine Gefahr für die Öffentlichkeit. Die Bewohner des angrenzenden Wohnhauses konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Scheune brannte vollständig nieder, wobei mehrere Kleinmaschinen, -geräte und eine Heizungsanlage zerstört wurden. Der Gesamtschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Eurobereich geschätzt.

Ermittlungen der Kriminalpolizei

Die Polizeiinspektion Wolfratshausen leitete die ersten Maßnahmen vor Ort ein, bevor der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Weilheim noch in der Nacht die Ermittlungen übernahm. Die Brandursache wird nun von den Brandfahndern des Fachkommissariats 1 der Kriminalpolizei Weilheim unter der Leitung der Staatsanwaltschaft München II untersucht. Die genauen Umstände des Brandes sind Teil der laufenden Ermittlungen.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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