Großes Glück im Unglück hatte am Sonntagnachmittag eine Autofahrerin auf der B300 bei Mühlried. Die Frau aus dem Landkreis Eichstätt war gegen 15 Uhr in Richtung Langenbruck unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und dort seitlich-frontal mit einem entgegenkommenden Kleintransporter mit Augsburger Zulassung kollidierte.
Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge an der vorderen rechten Seite schwer beschädigt. Am Pkw der Frau riss das rechte Vorderrad samt Aufhängung heraus – ein Bild der Zerstörung, das Schlimmeres vermuten ließ.
Wie durch ein Wunder überlebte die Fahrerin den Unfall. Laut Angaben des Rettungsdienstes erlitt sie mittelschwere Verletzungen, blieb aber ansprechbar. Ein Rettungshubschrauber brachte sie umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der Transporterfahrer kam mit dem Schrecken davon und blieb körperlich unverletzt.
Die Feuerwehren aus Schrobenhausen und Mühlried sicherten die Unfallstelle ab, banden ausgelaufene Betriebsstoffe und reinigten im Anschluss die Fahrbahn. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen auf der B300. Die Einsatzkräfte befanden sich zudem in erhöhter Alarmbereitschaft, weil es in der Nähe der Unfallstelle zu einer Sprengstoffentdeckung auf A3 gekommen war. Die Feuerwehr ging auf Nummer sicher und koordinierte die Sicherheitsmaßnahmen, um die Anwohner und Passanten zu schützen. Nach Abschluss der Räumungsarbeiten konnte der Verkehr schließlich wieder ungehindert fließen.
Warum die Autofahrerin auf die Gegenfahrbahn geriet, ist derzeit noch unklar. Die Polizei Schrobenhausen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.





