Am Sonntagabend, den 25. Januar 2026, ereignete sich auf der A3 zwischen den Ausfahrten Schwarzach und Bogen ein schwerer Verkehrsunfall, der zu einer sechsstündigen Sperrung der Autobahn führte. Ein aus Rumänien stammender Sattelzug geriet aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern und kollidierte mit den Schutzplanken.
Querstehender Lkw blockiert komplette Autobahn
Der Lkw krachte in die Mittel- und Außenschutzplanke und kam quer über beide Fahrspuren zum Stillstand, wobei die Zugmaschine auf der Mittelleitplanke stecken blieb. Eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizeistation Straubing/Kirchroth, die sich direkt hinter dem Sattelzug befand, wurde Zeuge des Unfalls. Die 50-jährige Fahrerin und ihr gleichaltriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht.
Umfangreiche Bergungsarbeiten und Umweltschäden
Die Autobahn musste zur Bergung des beladenen Sattelzugs vollständig gesperrt werden, der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Schwarzach umgeleitet. Der Bergungseinsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden kurz vor 6 Uhr. Bei dem Unfall wurde der Tank des Lkw aufgerissen, wodurch mehrere hundert Liter Diesel ausliefen und in ein Auffangbecken gelangten. Feuerwehr, Autobahnmeisterei, Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt organisierten die Entsorgung des kontaminierten Wassers. Vor Ort waren die Feuerwehren Niederwinkling, Schwarzach, Parkstetten, Ittling und Bogen im Einsatz. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden beträgt etwa 130.000 Euro.
Veröffentlicht: 26.01.2026, 09.08 Uhr


