Seniorenehepaar in Bayreuth um 330.000 Euro von Telefonbetrügern betrogen – Kripo bittet um Hinweise

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Ein Seniorenehepaar aus Bayreuth wurde Opfer eines schweren Betrugsfalls. Sie übergaben Telefonbetrügern eine Summe von rund 330.000 Euro, nachdem ihnen glaubhaft gemacht wurde, dass ihre Tochter in einer Notlage ist.

Falsche Notlage vorgetäuscht

Nach Angaben der Ermittler kontaktierte die Täter das Ehepaar telefonisch und erfand eine Geschichte über die angeblich schwer kranke Tochter, die dringend teure Medikamente aus dem Ausland benötige. In der Hoffnung, ihrer Tochter helfen zu können, übergab das Paar die beträchtliche Geldsumme an einen Abholer.

Details zur Geldübergabe

Die Übergabe erfolgte zwischen dem 20. und 27. Juli 2026 in den Abendstunden, speziell zwischen 20 und 23 Uhr, im Bereich des Asternwegs. Der Abholer hielt sich vermutlich auf einer Sitzbank an der Kreuzung Langen Zeile / Asternweg auf, bevor er das Geld entgegennahm.

Fahndung nach dem Täter

Der unbekannte Mann, der das Geld in Empfang nahm, wird wie folgt beschrieben: etwa 30 Jahre alt, circa 170 Zentimeter groß, mit kurzen dunkelbraunen Haaren, kein Bart und keine Brille, sprach fließend Hochdeutsch.

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Die Kriminalpolizei Bayreuth bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die zwischen dem 20. und 27. Juli 2026, insbesondere zwischen 20 und 23 Uhr, verdächtige Beobachtungen im Bereich Asternweg oder der Kreuzung Langen Zeile / Asternweg gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0921/506-0 zu melden.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.