Am späten Donnerstagnachmittag, den 26. Februar 2026, ereignete sich ein tragisches Feuer in einem Seniorenheim in Garmisch-Partenkirchen, bei dem eine Bewohnerin starb und zwei weitere Personen verletzt wurden. Der Sachschaden durch den Zimmerbrand beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. Die Ermittlungen zur Brandursache leitet die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen.
Automatischer Alarm löst Rettungseinsatz aus
Gegen 17:00 Uhr alarmierte die automatische Brandmeldeanlage des Seniorenheims die Integrierte Leitstelle in Weilheim. Die umgehend eintreffenden Feuerwehren entdeckten einen Brand im zweiten Obergeschoss. Dank schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte das Feuer rasch gelöscht und eine Ausbreitung auf benachbarte Wohneinheiten verhindert werden.
Tragischer Verlust und Verletzungen
Die 87-jährige Bewohnerin des Zimmers wurde von Pflegekräften mit schweren Brandverletzungen aus dem Raum gerettet und medizinisch versorgt, verstarb jedoch später im Krankenhaus. Zwei Pflegekräfte erlitten leichte Rauchgasvergiftungen; eine Person konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus verlassen, während die andere noch stationär behandelt wird.
Umfangreicher Einsatz von Rettungskräften
Am Brandort waren zahlreiche Einsatzkräfte beteiligt: 35 Feuerwehrleute mit sieben Einsatzfahrzeugen und zwei Atemschutztrupps aus Partenkirchen sowie acht Rettungstransportwagen, sechs Notärzte und ein Rettungshubschrauber. Ein Kriseninterventionsteam betreute traumatisierte Pfleger.
Initiale polizeiliche Maßnahmen führte die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen durch. Die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim übernahm die Ermittlungen, die nun von der Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft München II fortgeführt werden. Die Brandursache bleibt unklar, die Ermittlungen dauern an.

