Am Montag, den 23. März, wurde eine über 80-jährige Seniorin in Sinzing Opfer eines Callcenter-Betrugs. Die Kriminalpolizei Regensburg hat inzwischen zwei Tatverdächtige festgenommen und ermittelt gegen sie.
Alarm durch Sicherheitssystem
Der Vorfall ereignete sich gegen 13:50 Uhr, als bei der Polizei ein Notruf einging, der auf unbefugte Personen im Haus eines Anwohners hinwies. Der Anwohner wurde über ein Warnsystem alarmiert, während er nicht zu Hause war. Die Polizei reagierte sofort und entsandte Einsatzkräfte zur Wohnanschrift. Zwei Tatverdächtige, ein 19-jähriger Franzose und ein 25-jähriger Deutscher, konnten im Nahbereich festgenommen werden.
Fahndung mit Großaufgebot
Zunächst ging die Polizei von weiteren flüchtigen Tätern aus und setzte umfangreiche Fahndungsmaßnahmen inklusive eines Polizeihubschraubers ein. Dieser Verdacht bestätigte sich jedoch nicht.
Hintergrund des Betrugs
Die beiden Verdächtigen hatten zuvor die Nachbarin des Hauses mit einem Callcenter-Betrug überlistet. Sie gaben sich als Polizeibeamte aus und überzeugten die Seniorin, ihnen Wertgegenstände zu übergeben, um diese angeblich sicherzustellen. Mit einem erschlichenen Haustürschlüssel gelangten sie in das Nachbarhaus und stahlen dort Bargeld und Schmuck im Wert eines mittleren fünfstelligen Eurobetrages. Die Beute konnte vollständig sichergestellt werden.
Am Dienstag, den 24. März, wurden die Tatverdächtigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Beide Verdächtigen wurden in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten überführt.




