Am Donnerstagabend, dem 12. März 2026, ereignete sich in Dachau ein dramatisches versuchtes Tötungsdelikt. Dabei wurde ein 65-jähriger Mann schwer verletzt. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat schnell die Ermittlungen aufgenommen, um den Vorfall aufzuklären.
Streit eskaliert in Dachauer Wohnhaus
Die Rettungsleitstelle erhielt gegen 21:00 Uhr einen Notruf über eine verletzte Person in einem Wohnhaus. Bei ihrem Eintreffen fanden die Einsatzkräfte den schwer verletzten 65-jährigen Bewohner vor. Ein weiterer Anwesender leistete bereits erste Hilfe.
Ermittlungen ergaben, dass es zuvor zu einem heftigen Streit zwischen dem Verletzten und seinem 28-jährigen Sohn gekommen war. Beide stammen aus Deutschland. Während der Auseinandersetzung verletzte der Sohn seinen Vater mit mehreren Messerstichen. Ein Bekannter des Sohnes griff ein und konnte ihm das Messer abnehmen, wobei er sich leicht an der Hand verletzte.
Erfolgreiche Festnahme nach Nahbereichsfahndung
Nach der Tat flüchtete der 28-Jährige zunächst zu Fuß, konnte jedoch dank einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung in einer nahegelegenen Straße aufgespürt und festgenommen werden. Während seiner Flucht nötigte der Flüchtige zwei Autofahrer zum Anhalten, indem er auf die Straße lief.
Psychiatrische Unterbringung des Tatverdächtigen
Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck nahm noch in der Nacht die umfassenden Ermittlungen auf, um den Tathergang und die Hintergründe zu klären. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt. Aufgrund eines psychischen Ausnahmezustands erfolgte seine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik.





