SPD-Fraktion drängt auf Reform des Dienstwagenprivilegs

Die SPD will die Besteuerung von Dienstwagen neu regeln. Das geht aus einem Papier mehrerer SPD-Abgeordneter hervor, über das das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) berichtet.

Auspuff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Geplant ist, den pauschalen Steuersatz für Dienstwagen mit Verbrennungsmotor je nach CO2-Ausstoß auf bis zu 1,5 Prozent anzuheben. Derzeit beträgt dieser Satz ein Prozent des Listenpreises.

Der ermäßigte Satz von 0,5 Prozent für Plug-in-Hybride soll künftig nur noch greifen, wenn die Fahrzeuge überwiegend elektrisch fahren. Plug-in-Fahrzeuge können Teilstrecken batterieelektrisch zurücklegen, sofern sie aufgeladen werden, aber verbrauchen Studien zufolge in der Praxis dennoch im Schnitt drei Liter Benzin pro 100 Kilometer.

„Die Zukunft der Automobilindustrie ist elektrisch“, schreiben die SPD-Abgeordneten Isabel Cademartori, Sebastian Roloff und Jakob Blankenburg in ihrem gemeinsamen Papier. Die CO2-Flottengrenzwertregulierung sei das zentrale Instrument der europäischen Klimapolitik im Verkehrssektor. Ihre Wirkung werde durch die Einbeziehung der Unternehmensflotten ergänzt und verstärkt, heißt es in dem Papier.

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