Der FC Augsburg und der SC Freiburg haben sich am 18. Bundesliga-Spieltag in der WWK-Arena mit einem 2:2 (0:0)getrennt. Nach einer torlosen ersten Halbzeit entwickelte sich nach dem Seitenwechsel eine turbulente Partie mit vier Treffern, einem Doppelschlag auf beiden Seiten und einer entscheidenden VAR-Szene in der Schlussphase.
Die erste Hälfte verlief weitgehend zäh. Augsburg agierte aus einer kompakten Defensive heraus, Freiburg hatte zwar mehr Ballbesitz, fand jedoch kaum Lücken. Insgesamt blieben klare Torchancen Mangelware.
Nach dem Wiederanpfiff erwischten die Gastgeber einen Traumstart. Zunächst brachte Alexis Claude-Maurice den FCA mit einem abgefälschten Distanzschuss in Führung (47.), nur zwei Minuten später erhöhte Elvis Rexhbecaj nach einer kurzen Ecke per Kopf auf 2:0 (49.). Augsburg schien die Partie unter Kontrolle zu haben.
Doch Freiburg schlug eindrucksvoll zurück. Nach mehreren Wechseln brachte der SC frischen Schwung ins Spiel – und profitierte von Standardsituationen. Yuito Suzuki verkürzte unmittelbar nach seiner Einwechslung per Volley nach einer Ecke auf 2:1 (60.). Nur zwei Minuten später glich Igor Matanovic aus kurzer Distanz aus, nachdem Gregoritsch den Ball zuvor regelwidrig mit der Hand auf der Linie geblockt hatte (62.).
In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Freiburg drängte auf den Sieg, Augsburg verteidigte mit viel Einsatz. In der 79. Minute lag der Ball erneut im Augsburger Netz, doch nach VAR-Überprüfung wurde der Treffer von Matanovic aberkannt – die Hereingabe war zuvor im Toraus gewesen.
In der hektischen Schlussphase mit sechs Minuten Nachspielzeit gelang keinem Team mehr der entscheidende Treffer. Augsburg bleibt damit zum fünften Mal in Folge zu Hause ungeschlagen, während Freiburg erneut einen Auswärtssieg verpasste.



