Am Donnerstagnachmittag, den 23. Juli 2026, ereignete sich in Mittenwald im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ein tragischer Bergunfall, bei dem ein 76-jähriger Wanderer ums Leben kam. Die Ermittlungen wurden von der Alpinen Einsatzgruppe der Grenzpolizeiinspektion Murnau übernommen.
Urlauber-Ehepaar aus Berlin betroffen
Das Ehepaar aus Berlin befand sich gegen 14:18 Uhr im Abstieg des unteren Bereichs des Leitersteigs im Karwendelgebirge. Der 76-jährige Mann verlor in einer schwierigeren Passage die Kontrolle und stürzte rund 70 Meter durch einen steilen, beinahe senkrechten Bergwald. Seine Ehefrau verlor dabei den Sichtkontakt und konnte nicht helfen, setzte aber sofort den Notruf ab.
Rettungskräfte im Einsatz
Die Alpine Einsatzgruppe der Grenzpolizei Murnau und die Bergwacht Mittenwald fanden den Verunfallten und leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Trotz aller Bemühungen konnte der Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 14 aus Traunstein nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die Alpine Einsatzgruppe West übernahm gemeinsam mit einem Polizeihubschrauber die Unfallaufnahme und den Abtransport des Verstorbenen. Ein staatlich geprüfter Polizeiberg- und Skiführer leitet die Ermittlungen zur genauen Unfallursache. Derzeit wird ein alleinbeteiligtes Unfallgeschehen vermutet. Die Frau des Verstorbenen wird von drei Einsatzkräften des Kriseninterventionsdienstes der Bergwacht betreut. Am Einsatz waren neun Kräfte der Bergwacht Mittenwald und vier der Grenzpolizeiinspektion Murnau beteiligt.

