Trump wiederholt Besitzanspruch auf Grönland

US-Präsident Donald Trump hat seinen Besitzanspruch auf Grönland wiederholt. „Man braucht es als Eigentum, um es zu verteidigen – man kann es nicht in einem Leasing verteidigen“, sagte er am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Er habe zwar großen Respekt vor den Menschen in Grönland und in Dänemark, aber die Wahrheit sei, dass niemand Grönland beschützen könne außer den Vereinigten Staaten.

Nuuk auf Grönland am 20.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

Man habe es im Zweiten Weltkrieg gesehen, da sei Dänemark nach sechs Stunden Kampf gegen Deutschland unterlegen. Mittlerweile gebe es ganz neue Waffensysteme, die Russland und China entwickelten. Daher brauche man das Land für die „strategische nationale Sicherheit und internationale Sicherheit“, so Trump.

Die auf Grönland vorhandenen Rohstoffe seien nicht der Grund, im Grunde handele es sich nur „um einen großen Block Eis“. Dänemark habe 2019 versprochen, über 200 Milliarden Dollar in die Sicherheit Grönlands zu investieren, aber es dann seien es weniger als ein Prozent davon gewesen.

Er fordere deswegen „sofortige Verhandlungen“ über die „Akquirierung“ von Grönland, so Trump weiter. „Genauso wie wir im Laufe unserer Geschichte viele Gebiete erworben haben, wie es auch viele europäische Nationen getan haben, es ist daran nichts auszusetzen“, so der US-Präsident.

Er stellte Dänemark vor die Wahl: „Sie können Ja sagen und das würden wir hoch zu schätzen wissen. Oder Sie können Nein sagen und das werden wir uns merken.“ Das sei auch keine Drohung an die Nato, sondern würde die Sicherheit der Nato-Länder erhöhen.

Nach dem zweiten Weltkrieg hätten die USA Grönland wieder an Dänemark zurückgegeben. Das sei „dumm“ gewesen, aber man habe es getan. „Wir haben das zurückgegeben, aber wie undankbar sind Sie jetzt?“, sagte er. Dabei versprach der US-Präsident immerhin, Grönland „ohne Gewalt“ zu übernehmen.

Zuvor hatte der US-Präsident in seiner Rede mit Selbstlob nicht gespart. Er sei nun seit einem Jahr wieder als Präsident im Amt und die US-Wirtschaft boome wieder.

In Bezug auf Venezuela sagte Trump: „Sie hatten ein paar Probleme, aber jetzt helfen wir ihnen“. Die Einnahmen aus dem Öl würden geteilt und Venezuela würde „in den nächsten sechs Monaten mehr Geld verdienen als in den letzten 20 Jahren“.

Der US-Präsident wetterte in seiner Rede wiederholt auch gegen erneuerbare Energien. China produziere alle Windräder, aber er habe in China noch nie ein Windrad gesehen. Die Chinesen seien schlaue Leute, verkauften die Windräder an dumme Leute, setzten aber selbst auf Kohle, Gas, „und ein bisschen Atomenergie“. Die Länder, die die meisten Windräder hätten, würden das meiste Geld verlieren, so Trump.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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