Erstmals seit der Saison 2018/19 will der FC Augsburg ins Pokalviertelfinale einziehen. Mit dem ambitionierten Zweitligisten Karlsruher SC steht aber ein Gegner in guter Form gegenüber. Gelingt es den Fuggerstädtern im Pokal zu überwintern?
Sechs Jahre ist es her, dass der FC Augsburg letztmals im Viertelfinale des DFB-Pokals gestanden war, jetzt möchten die Schwaben wieder im Wettbewerb überwintern. Nominell scheint die Aufgabe machbar, die Mannschaft von Trainer Jess Thorup geht als Favorit in das Duell mit dem Karlsruher SC (04.12.2024, 20:45 Uhr). Der FCA sollte aber gewarnt sein.
KSC: Zweikampf- und offensivstark
Die ambitionierten Badener stehen in der 2. Bundesliga aktuell auf Rang 5, punktgleich mit Kaiserslautern auf dem Aufstiegs-Relegationsplatz. Zweikampf- und offensivstark präsentiert sich der KSC bisher in dieser Saison. Am vergangenen Wochenende hatte er sich aber im heimischen Wildparkstadion gegen Aufstiegsfavorit Hamburger SV mit 1:3 geschlagen geben müssen.
Viertelfinaleinzug könnte für Ruhe sorgen
Mit einem Erfolgserlebnis gehen hingegen die Augsburger in das Duell mit dem früheren Europapokalteilnehmer. Mit einem 1:0 gegen Schlusslicht Bochum konnte man enorm wichtige drei Punkte im Ligabetrieb einsammeln. Im Umfeld grummelt es aber dennoch etwas weiter. Zwar hatte sich der FCA endlich einmal wieder mehr Tormöglichkeiten heraus gespielt – was man gegen den Tabellenletzten auch erwarten kann – aber schlussendlich zu wenig daraus gemacht. Von der vor der Saison ausgerufenen Marschroute „sexy“ attraktiven Fußball zu bieten ist man im Augenblick weit entfernt. Mit Giannoulis wird Thorup verletzungsbedingt auf eine Kraft aus seiner gesetzten Startelf verzichten müssen, der zuletzt gesperrte Schlotterbeck wird hingegen wieder zurückkehren. Weitere Wechsel könnten mit Blick auf das harte Jahresende mit Spielen in Frankfurt und Kiel, sowie gegen Meister Leverkusen vorgenommen werden.
Sieg würde dicke Prämie bringen
Mit einem Sieg in Karlsruhe und dem Einzug in die Runde der letzten Acht könnte man nicht nur für Ruhe sorgen, sondern auch die bisher erspielten Prämien verdoppeln. Der Viertelfinaleinzug würde insgesamt 1.675.625 Euro in die Kassen spülen, die man in der Wintertransferperiode einsetzen könnte, um (qualitative) Lücken im Kader zu schließen.


