Die US-Börsen haben am Mittwoch zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.482 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.946 Punkten 0,8 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.329 Punkten 1,4 Prozent im Plus.
Anleger warteten am Mittwoch gespannt auf die Quartalszahlen des marktführenden Anbieters von leistungsstarken Grafikprozessoren für sogenannte „Künstliche Intelligenz“, Nvidia. Beobachter erhoffen sich Hinweise auf die Auswirkungen von KI auf die wirtschaftliche Entwicklung.
Derweil bewerteten die Marktteilnehmer die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass Betreiber großer Rechenzentren künftig selbst ihre Stromerzeugung finanzieren sollen. In den USA ist zuletzt der Widerstand gegen neue Rechenzentren für KI stark gestiegen, nachdem die Ausbaukosten und die Sonderverträge für die Betreiber der Zentren die Stromkosten für die Bevölkerung vor Ort in die Höhe getrieben haben. Ob Trumps Ankündigung letztlich den Bürgern hilft und den KI-Unternehmen schadet, kommt auf die konkrete Ausgestaltung der Regelung an.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend stärker: Ein Euro kostete 1,1807 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8470 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 5.160 US-Dollar gezahlt (+0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 140,50 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 70,95 US-Dollar, das waren 18 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

