Am Freitag, den 3. April 2026, führte die Verkehrspolizeiinspektion Augsburg gemeinsam mit weiteren Einheiten und der Einsatzhundertschaft des Polizeipräsidiums Schwaben Nord umfassende Kontrollen an bekannten Treffpunkten der Tuning- und Poserszene im Stadtgebiet Augsburg sowie im Landkreis Augsburg durch.
Verstöße gegen Verkehrsregeln aufgedeckt
Während der Kontrollen wurden etwa 250 Fahrzeuge überprüft. Die Beamten stellten rund 20 Verhaltensverstöße fest, darunter Verstöße gegen die Gurt- und Handynutzung, unnötiger Lärm und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Ein Fahrer wurde mit einer Geschwindigkeit von 112 km/h bei erlaubten 60 km/h gemessen. Zudem wurden über 20 technische Verstöße festgestellt, wie zum Beispiel fehlerhafte Kennzeichenanbringungen, Reifenmängel und nicht eingetragene Fahrzeugumbauten. In 17 Fällen erlosch die Betriebserlaubnis aufgrund von Änderungen wie ausgebauten Katalysatoren, folierten Rückleuchten oder anderen Fahrzeugmodifikationen.
Weitere Ermittlungen eingeleitet
Zusätzlich registrierten die Beamten drei Fälle von Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis und einen Fall von Kennzeichenmissbrauch. An einer Kontrollstelle kam es zu einem Vorfall, bei dem ein Verkehrsteilnehmer eine Polizeibeamtin beleidigte, nachdem ihm aufgrund eines defekten Fahrzeugs die Weiterfahrt untersagt worden war. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Beleidigung gegen den Mann.
Sachbeschädigungsfall aufgeklärt
Während der Kontrollmaßnahmen wurde auch eine Sachbeschädigung festgestellt. Eine Verkehrsteilnehmerin beschädigte eine Radaranlage, nachdem sie ohne Kennzeichen geblitzt worden war. Die Frau kehrte später zur Messstelle zurück und wurde im Zuge einer Fahndung von einer Streife erkannt und festgestellt. Gegen sie wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.




