Versuchter Betrug in Fürstenzell: Zwei Tatverdächtige bei Übergabe von Wertsachen festgenommen

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Versuchter Polizeitrickbetrug in Fürstenzell endet mit zwei Festnahmen

In Fürstenzell ist am Mittwochabend ein 69-Jähriger Opfer eines versuchten Trickbetrugs geworden, bei dem sich ein Anrufer als Polizeibeamter ausgab und die Herausgabe von Wertgegenständen forderte. Der Mann erkannte die Masche, hielt das Gespräch zum Schein aufrecht und alarmierte die Polizei. Als ein Abholer kurze Zeit später am Wohnhaus erschien, wurde dieser vorläufig festgenommen. Im Zuge einer Fahndung stellte die Polizei außerdem ein Fahrzeug sicher und nahm einen weiteren Tatverdächtigen fest, der eine ungeladene scharfe Schusswaffe bei sich hatte.

Vorgetäuschte Ermittlungen als Masche

Gegen 20:50 Uhr meldete sich der Unbekannte telefonisch beim 69-Jährigen und gab an, nach der Festnahme von Einbrechern müssten dessen Wertgegenstände abgeholt und kriminaltechnisch untersucht werden. Unter diesem Vorwand forderte der Anrufer die Übergabe der Vermögenswerte. Der Angerufene durchschaute die Betrugsabsicht und verständigte die Polizei, hielt das Telefonat jedoch vorgetäuscht aufrecht, um die Übergabe zu ermöglichen.

Festnahmen, Waffenfund und Ermittlungen

Als der Abholer am Wohnobjekt erschien, konnte er auf frischer Tat vorläufig festgenommen werden. Bei anschließenden Fahndungsmaßnahmen entdeckten die Einsatzkräfte ein Fahrzeug, in dem ein zweiter Tatverdächtiger wartete. Dieser führte eine ungeladene scharfe Schusswaffe mit sich und leistete Widerstand; eine waffenrechtliche Erlaubnis lag nicht vor. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Beschuldigten um einen 23-jährigen ägyptischen Staatsangehörigen, der als Abholer agierte, und einen 19-jährigen Spanier, der im Fahrzeug wartete. Beide Männer wurden am Donnerstag dem Amtsgericht Passau vorgeführt; gegen sie ergingen Haftbefehle, und sie befinden sich inzwischen in verschiedenen Justizvollzugsanstalten. Die Schusswaffe sowie das Fahrzeug wurden sichergestellt.

Nach aktuellem Ermittlungsstand kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch eine dritte Person in Tatortnähe aufgehalten hat. Die Polizei führt weiterhin umfangreiche Fahndungsmaßnahmen durch, unter anderem mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers sowie einer Drohne.

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Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.